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Aus dem Archiv, Folge 2: Datenträger

Liebe Freunde,

hier ist die fehlende Folge 2 aus der "Aus dem Archiv"-Reihe. Leider mit Tonproblem am Anfang, in der zweiten Hälfte wird es besser.

Wir haben drei Folgen am Stück gedreht, seinerzeit, und schneiden die jetzt nach und nach. Leider ist bei dem Dreh damals einiges schief gegangen, daher hat jede der Folgen irgendeine Macke. Machen wir bei der nächsten "Staffel" besser. Folge 4 folgt im September, irgendwann.

Schönes Wochenende,

Gunnar

Aus dem Archiv, Folge 2: Datenträger

Comments

Selbstverständlich kann man genau definieren, was ein Datenträger ist (s. beispielsweise <a href="http://www.duden.de/rechtschreibung/Datentraeger" rel="nofollow noopener" target="_blank">hier (Duden)</a> Das hat nichts mit Meinung zu tun. Um die Daten zur Ausführung zu bringen, braucht es einer ausführenden Einheit: den Prozessor. Grafiken liegen im binären Format vor, für die es einen Interpreter braucht, um sie 'sehen' zu können. Die Module für Nitendo DS sind im wesentlichen nur ein Flash Medium, ebenso wie SD Karten. Wo soll da ein prinzipieller Unterschied sein?

Manuel

Ich denke Du hast gut verstanden warum ich so denke, auch wenn Du anderer Meinung bist. Für mich ist da einfach ein Unterschied zwischen Modul und z.B. SD Karte. Aber das kann man sicherlich auch anders sehen. Was für mich halt auch zählt ist das man im Modul halt wirklich die ausführbaren Daten hat. Z.b. wäre eine Spielegrafik nie als JPEG abgelegt sondern immer direkt im "ausführbaren" Format. Und Modulen fehlt halt auch die universellere Verwendung und zum Beispiel ein Filesystem. Im Gegensatz dazu kann RAM für mich durchaus als Datenträger durchgehen, z.B. die batteriegepufferten SRAM Karten die es mal gab. Aber mit Deiner Meinung hast Du sicherlich auch recht, ich denke das kann man auch nicht so klar definieren was man als Datenträger sieht und was nicht. Im Video sehe ich das Modul auch eher als Trägermedium für Spiele, wobei es in dem Kontext ja nicht unbedingt falsch ist von Datenträger zu reden. Wobei ich bei PC auch ehrlich gesagt nicht sagen kann ob das Modul in den Speicherbereich gemappt wurde (also als ROM) oder irgendwie als Filesystem eingebunden wurde.

Hermann Nasenweier

Wing Commander IV: Das Spiel was damals rein oekonomisch zu teuer war raubzukopieren da die Kosten fuer 6 Rohlinge den Vollpreis des Originals ueberschritten! Das einzige Spiel mit mehr Discs an welches ich mich erinnere ist Phantasmagoria, mit ganzen 7 Scheiben und, wenn ich mich nicht taeusche, extra Unterstuetzung fuer CD Wechsler (man konnte im Installer angeben hinter welchem Laufwerksbuchstaben sich welche Disc verbarg was die CD Wechsler nutzten die ihren unterschiedlichen Slots eigene Laufwerksbuchstaben zuwiesen). Bei Phantasmagoria war die Wechselei glaube ich auch eher nervig weil sich hier die Bereiche auf unterschiedlichen Scheiben befanden. Bei Wing Commander, was ja eher linear ablaeuft, machte die Menge an Discs sich kaum bemerkbar weil man hier wirklich nur alle paar Stunden die naechste Scheibe einlegen musste. (Programmcode, Soundeffekte & andere generelle Daten waren dabei auf allen Scheiben dupliziert, so dass man das Spiel auch problemlos starten konnte wenn gerade mal nicht CD1 im Laufwerk lag.) Die Antwort auf die Frage warum es fuer CDs keine Huelle gab wie bei den Disketten liegt bestimmt bei den Kosten. Diese Huellen gab es ja durchaus bei den ersten Laufwerken in Form von CD Caddys. Da man aber diese Kosten auf den Endnutzer abwaelzen wollte, und dieser natuerlich einen Teufel tat sich fuer jede Disc einen eigenen Caddy zu kaufen, wurden die Dinger halt spaetestens bei den Triple Speed Laufwerken abgeschafft. Ich erinnere mich auch noch, dass mancheiner die Werbegag Scheiben gar nicht nutzen konnten weil sie Laufwerke mit 'Slot-In' Mechanik hatten, also statt einer Schublade die ausfaehrt und auf welche man die Disc auflegt einfach nur einen Schlitz in den man die Scheibe schob und hinter welchem sich dann die Transportmechanik darum kuemmerte das Medium in die richtige Position zu bringen. Zum Thema Geschwindigkeit hab ich gerade mal den Online-Hardwareversand meines Vertrauens durchschaut und es scheint als sei 48x CD Geschwindigkeit das heute gelaeufige Maximum, wobei es frueher wohl auch 56x und sogar 72x Laufwerke gab. Bei Letzterem wurden mit Lasertricks gleich mehrere Spuren nebeneinander ausgelesen: <a href="http://www.pcstats.com/articleview.cfm?articleid=339&page=2" rel="nofollow noopener" target="_blank">http://www.pcstats.com/articleview.cfm?articleid=339&page=2</a>. War aber wohl ausserst selten.

Michel Meyers

Ich hab den mal bei Patreon gemeldet. Hoffentlich tun die was.

Michel Meyers

Könnt ihr den Typ mit dem Sex-Spiel_Patreon nicht sperren?

David Reich

Die Begründung, warum Cartridges keine Datenträger sein sollten halte ich für nicht richtig. Code besteht auf Bitebene auch nur aus Nullen und Einsen und es besteht aus Datenträgersicht keine Notwendigkeit einen Unterschied zu machen zwischen "toten" Daten und "lebendigen" Daten(Code), die auf einem Prozessor als Opcodes interpretiert dann "laufen" und damit irgendeinen Sinn ergeben. Der Datenträger soll die Daten nur tragen. Er "macht" damit aber nichts weiter und "weiss" in der Regel auch nichts über deren "Natur und Einsatzzweck". Der Code "läuft" auch wenn er von einem ROM gelesen wird nicht "in" diesem ROM, sondern in einem Prozessor in den er Stück für Stück über einen Bus hineingeladen wird. Gleiches gilt für Code der von anderen Datenträgern gelesen wird: Er läuft nie "auf dem Datenträger", sondern immer in einem Prozessor. RAM ist auch ein "Datenträger", nur im Unterschied zu den vorgestellten Datenträgern ein sog. "flüchtiger Speicher", d.h. Strom weg --> Daten weg, während bei nicht-flüchtigen Speichern die Daten auch ohne Strom extrem lange erhalten bleiben(einige Jahre, wenn nicht Jahrzehnte und noch viel länger, je nach Material und Umwelteinflüssen). Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet man flüchtige Speicher wie RAM aber nicht als Datenträger, sondern nur solche Speicher, die nicht-flüchtig sind, wie z.B. ROMs. Ein Cartridge enthält ferner in der Regel nicht nur Code, sondern auch Bilder, Töne, Musik, etc., alles ebenfalls nur Nullen und Einsen auf Bitebene und wie gesagt, was die Nullen und Einsen letztlich "machen" ist eine Frage der Interpretation dieser durch Code, durch Prozessoren verschiedenster Bauart. Es gibt Cartridges, die mehr als nur ROM Bausteine enthalten können, wie z.B. den sehr bekannten Super-FX Chip: da läuft dann tatsächlich Code im Cartridge auf diesem Chip (aber immer noch nicht im ROM), insofern würde ich wenigstens zustimmen, dass Cartridges nicht "nur" Datenträger (sondern viel mehr) sein können. (Dann gibt es noch Code, der Instruktionen enthält mit denen sich der Code zur Laufzeit selbst durch den Prozessor modifizieren lassen kann. Wenn solcher Code in einem ROM gespeichert ist, dann muss dieser auch zunächst in RAM kopiert und ggf. leicht verändert werden damit er "sich" an den richtigen Stellen im RAM modifizieren kann und nicht auf die Addressangaben dazu im ROM verweist, damit er dann überhaupt korrekt funktioniert, wenn er dann letztlich vom RAM aus zur Ausführung in den Prozessor geladen wird. Es ist ein weites Feld...)

0xDB

Prinzipiell gab es ja sogar etwas für CDs dass ähnlich den Disketten funtionierte: CD Caddy. Zum Beispiel das Amiga CDTV hat diese benutzt, auch einige der ersten PC SCSI CD Laufwerke. Leider ist das dann spätestens mit den DVDs verschwunden. Grade auf LAN Parties fand ich es immer praktisch nur die Caddies mitzunehmen anstatt der ganzen CD und Spielepackungen. Noch eine andere Anmerkung, ich persönlich würde Cartridges nicht unbedingt zu den Datenträgern zählen, da der Code ja direkt auf diesem ROM läuft, beim Datenträger werden die Daten ja ins RAM kopiert. Ansonsten eine schöne Folge, vor allem gefallen mir die ganzen Sammlerstücke wie zum Beispiel das BW Spiel.

Hermann Nasenweier

Illuminati Games

Nett war das

JohannesB

Es waren fünf Mikros im Raum. Du kannst dir also ausrechnen, was alles schiefgehen muss, damit am Ende sowas bei raus kommt.

Mullerkeks

Verstehe gar nicht warum der Ton so kacke ist am Anfang. Geht das Mikro? Raum zu hallig? Komisch.

Dominik Fröhlich


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