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Neue reguläre Folge: The Last Express

Liebe Freunde,

drüben, auf stayforever.de sowie in den entsprechenden Feeds ist eben eine neue reguläre Folge online gegangen. Chris und ich widmen uns zwei Stunden lang der faszinierenden Geschichte des Adventures von Jordan Mechner (Prince of Persia) von 1997.

Viel Spaß beim Hören

Gunnar

Neue reguläre Folge: The Last Express

Comments

Habe meine Einschätzung in der allgemeinen Internetseite eingefügt. Kurzfassung: Setting, Atmosphäre und Grafik finde ich faszinierend, aber was mich vom Selbstspielen abhält, sind die Steuerung und vor allem die Actionsequenzen. Dem vorangehenden Kommentar würde ich zustimmen. Vielleicht nicht in der Hauptfolge, um sie nicht mit eigentlich themenfremden Sachen aufzublähen, aber als Text oder im Trivia-Teil. Im Fall von Last Express: gibt es ähnliche Spiele, bei denen man sich wirklich fühlt, als wenn man vor Ort ist, also Ego-Perspektive (oder zumindest horizontal hinter dem HC, also keine Draufsicht) und autonome NPC um einen herum? Mir fallen dann nur noch "Thief" oder die modernen Sachen ein wie "Assasin's Creed" und "Red Dead Redemption 2", aber das sind ja alles keine Adventures. Habe wenig Lust auf stressige Action und Grinding.

Stefan

Frage bzw Vorschlag: welche Spiele sind ähnlich und könnt ihr für Fans von diesem „Genre“ empfehlen? Der Vorschlag: wie wäre es, am Ende solcher SF Besprechungen immer noch kurz zu diskutieren welche Spiele ihr für Fans von diesem Spiel noch empfehlen würdet!? Gerade wenn ihr beide euch mit unterschiedlichem Blickwinkel austauscht und gegenseitig widersprecht freut das sicher die Hörer. :))

Sören Stoneman

Story, Unterhaltungen lauschen obwohl sie gar nicht für die Lösung relevant sind, miterleben was passiert ist, etc. ... hört sich fantastisch an. Ohne Ironie: genau mein Ding. Steam-Version gekauft. Startet aber unter OS X nicht. :( habe somit nun den Podcast erstmal komplett gehört.

Sören Stoneman

Da ihr ja wissen wolltet, ob man sich als Nicht-Spieler inspiriert fühlt, das Spiel zu spielen: Inspiriert schon irgendwie, aber gleichzeitig von dem, was ihr über Bedienung und Unverzeihbarkeit erzählt, auch abgeschreckt. Ich habe mir beim Zuhören gewünscht, ihr hättet das Spiel nicht gekannt, und es mal als SFS durchgespielt, dann hätte ich es voll und ganz erleben können. Prinzipiell finde ich es ja charmant, wenn so viel Wert auf Flair und auf historische Details gelegt wird, das kam schon alles von euch sehr überzeugend rüber. Einiges hat mich aber schon auch stark an Agatha Christie erinnert, teilweise auch an "Murder On The Nile", vor allem, was so die Motive der Täter angeht. Ist ja im Grunde ein ähnliches geschlossenes Setting, wenn auch Boot statt Zug. War jedenfalls eine sehr unterhaltsame Folge.

David

Hatten wir schon auf unserer Kandidatenliste, ist leider rausgefallen, weil das Spiel zu linear ist.

Stay Forever

Während des Hörens habe ich mir ein SFS zu dem Spiel gewünscht. Aber leider kennt ihr das Spiel ja schon. Wie wäre es stattdessen mit einem SFS zu Cruise for a Corpse? Spielprinzip und Setting sind ja ähnlich.

Dhukka

Nach dem Podcast war ich total angetan vom Setting und auch von der Beschreibung des Stils der Grafik. Ich vergleiche das mal mit der Faszination, die das Brettspiel "Tatort Nachtexpress" für mich hat und welches auch im Orientexpress spielt. Dann habe ich allerdings erstmal ein Video angeschaut und muss sagen, dass einen das Anschauen der Gameplayvideos fast erblinden lässt. Diese abgehackten Animationen der Charaktere, wenn sie nicht gerade über den Wagonflur laufen, ist für mich unerträglich. Da war die Faszination dann auch schnell vorbei. Aus meiner Sicht hätten sie sich diese Überarbeitung der Grafiken / Aufnahmen sparen sollen. Das Ergebnis steht in keinem Verhältnis zum beschriebenen Aufwand. Der Stil der Baphomets Fluch Zeichengrafik wäre meiner Meinung nach gleich passend / umsetzbar und weniger aufwendig gewesen. Eure Folge finde ich dennoch sehr gelungen. Wer sich von der Präsentation nicht abschrecken lässt, der kann anhand der Dialoge sicher ein Kleinod darin sehen.

Daniel Kurek

Ich finde: ja. Ich bin mit der Version gut klargekommen. Es kostet jetzt auch nicht wahnsinnig viel, für die 5 Franken (4-5 Euro) kann man ruhig reinschauen - finde ich ;)

Eliane

Ich habe den Podcast nach 10 Minuten gestoppt und mir gleich die iOS-Version gekauft. Nun bin ich mit dem Spiel fast durch und habe mich daran gewagt, den Rest des Podcasts zu hören. Das Spiel, trotz seiner Ecken und Kanten, hat mir viel Spass gemacht. Was mir besonders gefällt, sind die glaubhaften Charaktere und die detailverliebte Darstellung einer historischen Epoche, die viel zu selten beleuchtet wird. Ich pflichte den Podcastern bei: die Texte und Dialoge sind durchweg gut geschrieben und hervorragend vertont. Wer sich für die Epoche interessiert, dem sei das Buch "1913 - Der Sommer des Jahrhunderts" von Florian Illies ans Herz gelegt. Das Buch, wie auch das Spiel, profitieren natürlich ungemein davon, dass wir wissen, wohin alles letztlich hingeführt hat und somit Spannung daraus entsteht, dass wir quasi schon in die Zukunft schauen können. Mir fällt auch ganz schwach noch ein Adventure ein, das nach The Last Express erschienen sein muss, vermutlich ums Jahr 2000 herum (ich habe jetzt nicht mehr recherchiert), wo es um die Titanic geht. es hiess wohl einfach auch nur "Titanic". Ich kann mich erinnern, dass mich das Spiel damals ebenfalls durch sein historisch Setting beeindruckt hat, nur kann ich nicht mehr sagen, ob es auch akkurat dargestellt war und ob es an sich ein gutes Spiel war. Herzlichen Dank für diese schöne Podcastfolge und dafür, uns ein Kleinod der Spielegeschichte nähergebracht zu haben!

Eliane

Also ich kannte das Spiel, aber es aber damals ignoriert, weil es meine „Nintendo“Phase war (1997 😍). Nach dem hören des Podcasts will ich das Spiel auf jeden Fall spielen. Schade, dass sich das Spiel nicht für Stay Forever spielt Format eignet. Aber vielen Dank für das Besprechen dieses Spieles!

Andreas

Das ist damals an mir vorbeigegangen. Wie ist denn die iOS Version, kann man die empfehlen? Dann würde ich das mal nachholen.

Dany the Wilde

Aber .... ist Wien nicht deckungsgleich mit Österreich ...? ;-) Danke für die Aufklärung! Ist für ein ungeübtes deutsches Ohr schwer zu unterscheiden.

Stay Forever

Ich kommentiere ja sehr spärlich, aber ich habe mich sehr über die Folge gefreut! Ich glaube Ihr hattet das mal erwähnt ("darüber müssen wir auch mal eine Folge machen"), aber ich habe nicht so schnell damit gerechnet. Das Spiel war eines DER Spiele meiner Kindheit. Ich bin damals allerdings immer nur bis Wien gekommen, durchgespielt habe ich es wohl erst etwas später. Die deutsche Syncro finde ich übrigens gelungener als die englische, u.a. da man deutlich mehr Französisch hört und mit Untertitel lesen kann. Das hat mir auch beim Französisch in der Schule geholfen. Ich glaube dass man das Spiel auch heute noch gut genießen kann, wenn man sich darauf einlässt, aber das kann natürlich an meiner rosaroten Brille liegen. Da ich die Folge gerade noch höre, ist der Punkt womöglich überflüssig, aber wie so oft ist die Steam-Version eher bescheiden. Die GOG-Version soll besser sein und nicht mit sinnlosen Achievments und Biographie-Extras nerven. Außerdem empfand ich das klassische Interface als passender. Der Vorteil bei Steam ist allerdings die frei wählbare Sprache, bei GOG scheint es nur die englische Version zu geben.

Ferdinand Heinrich

Aaaahhrggghhh! Anna Wolf spricht nicht mit österreichischem Akzent, sondern mit Wiener Akzent! Wenn jemand berlinert, sagt man ja auch nicht, er spricht mit deutschem Akzent. 🤷‍♂️

Stefan Wacht

Ich habe das Spiel vor ein paar Monaten zufällig rausgekramt und dann auch endlich durchgespielt. Als es seinerzeit herausgekommen ist, hatte ich es irgendwann frustriert abgebrochen. Jetzt habe ich es mit relativem Genuss gespielt. Wie ihr festgestellt habt, sind es vor allem die kleinen Alltäglichkeiten und die sich daraus entwickelnden Dialoge, die es auszeichnen. Am Schluss entwickelt es sich aber doch sehr in Richtung eines Indiana Jones Films, was ja nicht schlecht wäre, wenn es von vorne herein so angelegt gewesen wäre. So fand ich die Auflösung um das Geheimnis des Eis leider eher enttäuschend.

Chris80

Ich habe das Spiel erst vor zwei Jahren gespielt, da ich von euch darauf aufmerksam gemacht wurde. Damals habe ich es verworfen, da ich die grafische Rotoskopie als eher hässlich empfinde. So gesehen kam sie zehn Jahre zu früh. SPOILER - Das mit dem verklickern im Spiel und der Suche nach dem Fenster zum Dach kann ich sehr gut nachvollziehen. Die Einbruchszene seitens des Hauptcharakters empfand ich als unglaublich dreist. Man muss sich mal vorstellen, da schlägt jemand ein 2x2m Dachfenster ein. Die ganzen Scherben klatschen auf den Boden, stellt die ganze Kabine auf den Kopf und stapft mit einem Koffer aus einem verschlossenen Privatwagon mitten durch die versammelte Mannschaft einer Konzertvorstellung. In diesem Moment konnte ich nur den Kopf schütteln und dachte, dass kann nicht wahr sein. Da fällt mir noch ein das kuriose dramatische Lokomotivwettrennen hätte man noch erwähnen können. Nichtdestotrotz empfand ich das Spiel als sehr interessant.

Matthias M.

Zu Gunnars Frage am Ende: Nein, spielen werde ich das Spiel auch nach dieser Folge nicht, obwohl ich es mir 1997 fast gekauft hätte. Denn tatsächlich habe ich mittlerweile festgestellt, dass ich Adventures damals nur gespielt habe, weil sie das einzige wirklich erzählende Genre waren. Die Spielmechanik hingegen hat mir bei den wenigsten Adventures zugesagt, und das merke ich vor allem im Rückblick, wenn ich versuche, Adventures aus dieser Zeit nachzuholen (Steuerung, mühsame Rätsel, Sackgassen, Tode …). Als Ende der 90er andere Genres mehr und mehr narrativ wurden, bin ich schnell von Adventures weggedriftet. Meine Vermutung ist, dass es vielen so ging: Man hat Adventures nicht wegen der Spielmechanik gespielt, sondern wegen der Narration und *trotz* der Spielmechanik. Die Folge war natürlich trotzdem super aufgebaut und solide recherchiert, wie immer bei euch.

Pandapapst


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