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Stay Forever Spielt: Biosys #6

Liebe Freunde,

es ist eine Folge voller Drama: Gunnar wird (nicht nur einmal) von den Syntheten ermordet; Christian sterben die Biome unter den Händen weg.

Aber wir geben niemals auf!

Viel Spaß beim Hören,

Gunnar

P.S. Falls jemand einen Blick hinter die Kulissen werfen will, hier sind ein paar Screenshots, die Situationen aus meinem Spiel zeigen. Keine Spoiler. (Sind mit dem Handy vom Bildschirm abfotografiert, ahem.)

Stay Forever Spielt: Biosys #6

Comments

Anscheinend auch mal wieder ein Spiel, das man ohne Hektik oder übertriebene Herausforderungen spielen kann. Überlebensaspekt kein Problem (so wenig, dass es überflüssig sein könnte), keine besonderen Kämpfe und auch die Handhabung des eigentlich komplexen Systems scheint gut machbar zu sein. Dazu die schöne Grafik und die mindestens ordentliche Steuerung.

Stefan

Sehr schönes SFS, hat mir sehr viel Spaß gemacht zuzuhören, würde mich also dem eher positiven Feedback anschließen! Und zumindest vom Zuhören kann ich die Rezension von Gunnar nachvollziehen, insbesondere den Simulations-Aspekt des Spiels finde ich sehr interessant und den Gedanken, sich eine komplexe Simulation zu erschließen und damit Einblicke in die Systemtheorie und Botanik zu gewinnen doch sehr charmant und angenehm gewagt. Auch wenn die Ausführung (gerade die Anzeichen von Featuritis), da muss ich Christian natürlich zustimmen, leider nicht so glücklich gelaufen zu sein scheint; Zusätzlich zum wenigen Einfluss des Spielers auf die Narrative (Ende!). Dennoch war das SFS für mich eine sehr schöne Zeit, ich bin bereits sehr sehr gespannt auf den nächsten Part, vielen Dank! :)

Jared Blank

Ich fands wie immer sehr interessant, auch wenn ich zwischendurch irgendwann zu einem "Let's Play" Video auf YouTube gegriffen habe um mir das Spiel bildlich besser vorstellen zu koennen. Nur schade, dass das wohl doch sehr ambitionierte Spiel am Ende seine Tiefe nur vorgaukelt, aber immerhin hat es euch ja trotzdem seine Loesung erst nach 6 Folgen offenbart, und euch beim Knobeln an Raetseln und Spekulieren wie die Story weitergeht zuzuhoeren ist fuer mich immer noch der spannendste Aspekt des Formats.

Michel Meyers

Ich musste während des Zuhörens immer an die Spiele von Ruske & Puhretmaier ab 1999 denken. Vielleicht mal Chemicus oder Informaticus anschauen. Der Schwerpunkt liegt aber auf den Rätseln. Ein Spiel, dass alle eure Vorstellungen erfüllen würde, wäre Else BreakHeart aus dem Jahr 2015. Das Problem ist aber das textbasierte programmierende Hacking. D.h. jemand müsste übersinnliche Fähigkeiten entwickeln, da man sonst jämmerlich zu Grunde geht.

Matthias M.

Für mich persönlich auch eine der besseren SFS Staffeln. Das Spiel hat halt doch einen sehr offenen Ablauf, und ich finds immer spannend zuzuhören, wenn einer von euch schon etwas entdeckt hat, was dem anderen noch fehlt. Aber naja, schlussendlich könnt ihr ja nie voraussehen, wie genau das Spielerlebnis sein wird, und dieser Überraschungseffekt ist auch ein Grund für mich, SFS zu mögen.

Dephira

Hatte ich schonmal geschrieben: Mein Vorschlag für das nächste Spiel wäre Outer Wilds. Es ist zwar ein halbwegs neues Spiel, aber ein kleines Indie-Projekt, das vermutlich nicht zu viele Zuhörer kennen. Und es ist ein Spiel, das total gut in euer Schema passt: Im weitesten Sinne ein Adventure, bei dem es darum geht, die Spielwelt zu erforschen. Es ist ungewöhnlich, intelligent, schön. Es ist offen genug, damit ihr in verschiedene Richtungen loslaufen und unterschiedliche Erfahrungen machen könnt. Auf der anderen Seite ist es aber auch vom Umfang her überschaubar, so dass ihr in ein paar Folgen durch seid.

Marc Fouquet

Interessant, wie unterschiedlich die Bewertungen hier ausfallen. Für mich war vom Hörgefühl als Zuhörer Biosys gefühlt her sogar eher in den Top5 oder so anzusiedeln. Ich war regelrecht vor den Kopf gestoßen, wie negativ Christian am Ende über das Spiel gesprochen hat, und bin da dann eher #TeamGunnar. Ich versuche es mal zu begründen und zu verargumentieren für mich selbst: Zum einen war es tatsächlich mal angenehm, dass ihr während des Spiels nicht ständig über irgend eine nervige Mechanik geflucht habt. Das kann zwar unterhaltsam für die Hörer sein, aber oft schimmert ja auch echte Frustration bei euch durch. Das war hier (abgesehen eben am Ende bei Christian) nicht der Fall. Dann hatte ich zwischendrin das angenehme Gefühl von "es geht voran", gepaart mit "es gibt Stolperfallen, die ihr nicht lösen könnt". Auch die Ungleichzeitigkeit eures Vorankommens war als Hörer angenehm und spannend zu erleben. In eigentlich jeder Folge hatte der eine etwas anderes erlebt als der andere. Das führt dann dazu, dass ihr beim Erzählen ernsthaft an der Story des anderen interessiert seid, inklusive erstaunter "Nein!?"-Momente und ähnliches. Bei vergangenen Staffeln gab es häufiger mal Spiele, in denen während des Erzählens klar wurde, dass ihr beide exakt dasselbe erlebt habt, und da fehlte dann ein gewisser Funke. Das war bei Biosys anders, es gab mehrere Folgen, in denen einer sagte "Ich habe gar nichts geschafft" und der andere "Ich habe ganz viel geschafft", aber selbst in dem Fall hatte der, der gefühlt wenig erlebt hatte, plötzlich wichtige Dinge beizutragen. Als Hörer war das unglaublich befriedigend und angenehm. Übrigens auch ein Grund, warum ich Maupiti Island so mochte, da war es ähnlich, und ich höre immer wieder raus, dass Gunnar das Spiel wohl aus genau diesem Grund überhaupt nicht mochte (er war da oft derjenige, der nicht so recht voran kam).

David

Es hat wieder großen Spaß gemacht Euch zuzuhören. Vielen, vielen Dank. Zwischendurch dachte ich auch: Dieses Spiel eignet sich nicht für SFS. Mir fehlte das, was Christian, glaube ich, in Folge 4 oder 5 sagt: "Was ist eigentlich unser Ziel?". Aber Ihr habt es für mich gerettet mit Momenten wie: Gunnar: "Ich hab nur 'n bisschen aus der Bromelie getrunken...." - Christian: "Mir wird gerade eine Geschichte der Doofheit erzählt." Gunnar: "Christian, ich bin zurück in New York!" - Christian: "Gunnar?!" Und ich fand es dann doch überraschend unterhaltsam genug, der mechanischen Rätselei zuzuhören. Wenn ich aber wählen könnte, würde ich stärker Story-getriebene Spiele bevorzugen. Am besten gefallen haben mir bisher Amnesia und Drachen von Laas.

Kevin Arnold

Ihr lieben, ich bin ein absoluter Fan Eurer Serie "Stay Forever spielt". Aber dieses Mal... Meine Herren, das war echt nicht interessant. Zum ersten Mal war ich etwas gelangweilt. Ich glaube, diese Art von Spiel eignet sich wenig bis gar nicht für das Format.

Ralf Giernoth

Glückwunsch zum Durchspielen. In der ersten Hälfte dachte ich noch "hoffentlich ist's bald vorbei", dass es das dann wirklich war, kam ziemlich unterwartet. Von meinem persönlichen Spaß beim Zuhören würd ich Biosys insgesamt eher in der Bottom-3 der Stay-Forever-Spielt-Spiele ansiedeln: Zu mechanisch, keine klare Motivation für die Spieler, unbefriedigendes Ende.

Anym

Vielen Dank für dieses spannende SFS. Das war ja ein ausgefallenes Spiel. Das Ende ist wirklich so richtig böse und es scheint mir auch auf eine geplante Fortsetzung hin gemacht zu sein.

Mark TG

Hallo liebe Podcaster, bekanntermaßen kommentieren Menschen lieber kritisch als rein positiv; dass ich nie bei euch kommentiere kann insofern als Kompliment genommen werden. :) Ich wollte jedoch kurz mein Feedback zur SF-Spielt-Reihe (meine Lieblingsreihe von euch übrigens) abgeben. Es ist vor allem für euch vor dem Spielen wahrscheinlich nicht oft erkennbar, aber ich finde sehr mechanische Spiele ungeeigneter für die Reihe als mehr metapherlastige Spiele, um die klassische Binarität mal aufzumachen. So finde ich es viel interessanter, mit euch mitzurätseln wenn es relativ mechanisch losgelöste Rätsel oder Mysterien gibt wie z.B. meinem Eindruck nach bei Maupiti, Amnesia (ich weiß, extrem mechanisch im Survival aber total spannend das krasse Mysterium aufzulösen), Deadline, Die Kathedrale (die Rätsel waren super) oder natürlich Thimbleweed Park. Damit meine ich insgesamt, dass es zumindest mir selber mehr Spaß macht, klassische Adventure-Rätsel mit euch zu lösen als zuzuhören, wie ihr da durch die Biome lauft und diverse Schalter etc. pp. bedienen müsst, um dieses total abstrakte Biom am Leben zu halten. Ich hoffe, das ergibt ein wenig Sinn, was ich hier schreibe. :) Mir gefällt so oder so alles, aber es ist einfach lustiger, an klassischen Adventure-(Objekt)Rätseln zu puzzlen als von den abstrakten Mechaniken zu erfahren, die zumindest dann nicht so spannend sind wenn man die Spiele nicht parallel mitspielt. So, das war nur mein kurzes Feedback, ihr könnt das aber auch als tl;dr abkürzen als "macht weiter wie immer, ich finde alles gut was ihr macht", soll also echt nicht als negativ oder so aufgenommen werden :) LG Chris

Christopher Bär

Wieder ein Spiel geschafft ^^ Und wie immer eine tolle Staffel, ich freue mich schon auf die nächste. Ich hätte da noch ein paar Hinweise zu einigen Sachen die ich bei meinem Spielen beobachtet habe: 1. Die Synths am Ende in der Höhle waren bei mir tatsächlich tot nach der Explosion und ich habe erst gar nicht verstanden wie das bei euch nicht auch so sein konnte, aber dann ist mir der Unterschied klargeworden: Im Vergleich zu euch habe die Sauerstoffflasche mehr wie eine Granate benutzt. Ich hab die aufgedreht, den Synths in der Höhle vor de Füße geworfen und war dann ursprünglich auch erstmal geflohen weil ich dachte die werden jetzt fuchsteufelswild (denn sie fangen ja auch sofort an zu schreien wenn man den Sauerstoff aufdreht). Tatsächlich ist es aber natürlich so wie bei euch, dass man diesen Moment einfach nur nutzen muss um die Sprengladungen zu zünden. Nur mit dem Unterschied, dass dann wohl wegen des Sauerstoffs die Explosion wesentlich heftiger ausfällt und deswegen die Synths dann beim Wiederbetreten der Höhle alle brennend tot an der Wand hängen. Ich nehme an: Die Sauerstoffflasche muss halt aufgedreht in der Höhle liegen wärend der Explosion. 2. In einem meiner Save Games zum experimentieren habe ich die Tür aufgesprengt, bin dann aber umgedreht und nochmal für mehrere Tage zurück in die Biosphere gegangen, mit offenstehender Tür quasi. Und tatsächlich wird das anscheinend in der Simulation dann berücksichtigt, denn in der westlichen Hälfte des AEB war dann auf einmal meine Luft danach weeeesentlich besser geworden und immer um gute 20°(!) kühler als in der östlichen. 3. Auch nach 8 Tagen nach der Mail von Devlin ist bei mir nie irgendwer aufgetaucht :/ Und das obwohl man über diese 7 Tage ja mehrfach so Wahnvorstellungen hört von Devlins Stimme die einem droht. Das Ultimatum scheint also nur Show zu sein Aber mir hat das Spiel auch trotz aller Schwächen viel Freude gemacht. Dieses Biome Management hat irgendeinen Nerv bei mir getroffen x)

Patrick Rathmann

Ein schöneres Ende wäre es gewesen, wenn der Protagonist mit dem pflanzenfressenden Krokodil den Synths den Garaus gemacht hätte ...

Holger Becker

Glückwunsch! Verdammt, die Sicherungen hab ich nicht kontrolliert... Ging mir wie Christian am Anfang - hatte das Biom schon bei über 60%, die Pflanze vor der Höhle war am Wachsen (ohne Pilze, kannte ich gar nicht), dann gings bergab und durch meine Panik-Rumfummelei hab ich den anderen Biomen auch gleich noch den Rest gegeben. Da war ich dann raus. Die kleinen Synth hab ich übrigens immer in der Hand zerquetscht. Dachte, vielleicht kann man damit die Population klein halten... Bei den Toten gibt es noch eklige Verwesungszwischenschritte bis zum Skelett. Und warum sollen Leichen nicht schnell zu Skeletten werden, wenn Bananen oder sogar ganze Biome in drei Tagen nachwachsen? Da frag ich dann nicht mehr nach Logik... Was ich mich die ganze Zeit gefragt habe: Wie sind 140 Arbeiter, Baumaterial, Bagger etc. in das Biom gekommen um da so einen riesen Komplex hinzubauen, wenn der einzige Zugang eine kleine, sprengstoffgesicherte Luke ist? Oder wurde das erklärt? Wurscht, war auf jeden Fall ein spannendes "Lets Play"! Gruß Claus PS: Falles ihr noch Vorschläge für Spiele braucht (zwinker, zwinker): Lords of Midnight. Eine coole Mischung aus Strategie und Adventure (und eines von den drei Spielen, die ich mir damals tatsächlich gekauft habe...)

CuK


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