SamSuka
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Neue reguläre Folge: Diablo

Liebe Freunde,

Diablo, ey. Unsere bisher längste Folge. Allein die Audioproduktion dieses Monstrums (Aufnahme, Schnitt, Feinschnitt) hat an die 30 Stunden gedauert. (Rechnet man Christians sensationelles Patreon-Danksagungshörspiel am Ende mit ein, sind wir fast bei 40.)

Aber hey, ihr habt es euch gewünscht, euer Wunsch ist uns Befehl.

Wir hoffen, ihr habt viel Spaß beim Hören,

Gunnar

Neue reguläre Folge: Diablo

Comments

Argh, wegen euch habe ich jetzt wieder mit Diablo ii angefangen 😃

Ivan Kraljevic

Danke für diesen hochinteressanten Podcast. Was ich bei Diablo nach wie vor schwer greifen kann, was leider bei Euch nicht aufgegriffen wurde, war der Blick auf dieses Spiel bezogen auf sein Genre-Umfeld. Der Begriff des Action-RPGs war 1997 nicht neu. Diese Bezeichnung kenne ich bezogen auf einige Arcades der 80er und frühen 90er Jahre. Beispielsweise Cadash von Taito, Magic Sword oder die Dungeons-and-Dragons-Brawler von Capcom. Gargoyles Quest auf dem Gameboy hatte ich als Action-RPG kennengelernt. Bzw retrospektiv hatte sich auch die Gauntlet-Reihe in die Richtung entwickelt. Wo ich bei meinem eigentlichen Punkt bin. Ich hatte damals nie Spiele wie Rogue gekannt, bzw in dem Genre wären mir vermutlich Augen und Füße eingeschlafen. Nur als ich Diablo das erste mal spielte, erschien es mir als die konsequente Weiterentwicklung des Gauntlet-Prinzips. Den Grad an Komplexität und Storyrahmen mal beiseite gelassen, verströmten die Levelarchitektur und Monsteransammlungen ein ähnliches Spielgefühl (gemessen an den technischen Möglichkeiten). Das Herabsteigen in tiefere Gewölbe, Charakterklassen als Helden, Loot als Belohnung. Aus meiner Perspektive war Gauntlet die Blaupause für ein Spiel wie Diablo und ich war doch sehr erstaunt, dass die tatsächliche Inspiration für das Spiel aus einer völlig anderen Ecke kam. Und ich kann da, ehrlich gesagt, immer noch nicht aus meiner Haut, denn für mich liegt der Arcade-Klassiker dem Spielgefühl von Diablo näher. Was ich in der Beziehung drollig fand, dass beim Release des Gauntlet Remakes vor ein paar Jahren in Diskussionen um das Spiel gerne der Begriff "Diablo-Clone" fiel...

Oliver Lindau

Ach, Blizzard. Sie verstehen es einem Stunden des Lebens zu stehlen und hinterher weiß man gar nicht, was man da gemacht oder erlebt hat. Ihre Spiele haben mich immer zugleich abhängig gemacht und völlig kalt gelassen - seltsame Mischung.

willonious

Endlich Diablo! Super Recherche zur Entstehung des Games und zu den Anfängen von Blizzard (north). Leider kam mir D2 und die Kontroverse zu D3 am Ende etwas zu kurz. Gut verständlich nach über 2h aber dennoch fand ich, wurdet ihr insbesondere dem gigantischen D2 mit einem "da muss ich ständig Loot aufsammeln - das nervt" nicht gerecht. Ansonsten aber eine sehr schöne Folge, bin froh euer Backer zu sein *thumbs up*

Dominik Fröhlich

Gettysburg?

Felix E.

Meinst Du Civilisation?

Jochen Baumberge

Vielen Dank! Mit Doom habt Ihr ja schon ein Drittel meiner verschwendeten Jugend abgedeckt, mit Diablo kommt nun das zweite Drittel dazu - fehlt eigentlich nur noch Warcraft ;). Über Might & Magic 4+5 dürftet Ihr natürlich auch gern noch reden, auch wenn das schon nicht mehr erste Riege ist. Trotz der diskutierten Schwächen halte ich das erste Diablo nach wie vor für den besten Teil, v.a. weil es ein Spiel der kurzen Wege war, das sehr schön Anleihen bei (guten) Oldschool D&D-Dungeons nahm, wo in tieferen Ebenen die größeren Monster lauerten, zu denen man aber oft auch mit niedrigen Heldenstufen gelangen konnte, und - unter entsprechendem Risiko des eigenen Ablebens - die entsprechend großen Schätze einsacken konnte. Auch die eher minimalistische Inszenierung hat dem Spiel m.E. gut getan, da nur so die hundert-, wenn nicht tausendfach wiederholten Abstiege in die Unterwelt erträglich blieben. Hervorheben möchte ich auch den ziemlich instabilen Netzwerkcode - nicht nur einmal haben wir damals einen kompletten Satz Ausrüstung verloren, weil eine größere Monsteranzahl die Synchronisation durcheinander gebracht haben. Das hat uns allerdings nicht davon abgehalten, einen beträchtlichen Teil unseres Lebens mit diesem Spiel zu verbringen (Coop-Multiplayer ist einfach toll). Den zweiten Teil habe ich dann schon nur noch ein einziges Mal durchgespielt - er war mir schon zu weitläufig, wobei er vielleicht auch nur das "Pech" hatte, nach meiner intensiven Computerspielzeit veröffentlicht zu werden. Mit dem dritten Teil habe ich wieder mehr Zeit verbracht, wobei die Story wirklich auf unangenehme Art so hanebüchen schlecht war, dass es mich fast dazu gebracht hätte, nach dem ersten Durchlauf wieder aufzuhören. Das Spiel leidet - wie schon der zweite Teil - unter allzu großer Weitläufigkeit und auch ein Stück weit unter der Aufgabe der düsteren Atmosphäre. Positiv vermerken möchte ich allerdings, dass die direkte Steuerung über (Konsolen-)Controller dem Spiel wirklich gut getan hat und auch das vereinfachte Fähigkeitssystem weit weniger schlecht war als sein Ruf (gerade für Casual-Spieler halte ich es dem alten System für deutlich überlegen). Ich würde ja hoffen, dass Diablo 4 ein Remake/Reboot des ersten Teils wird. Ansonsten hat die Diablo-Reihe ja auch das Problem, dass die Geschichte im Prinzip seit dem zweiten Teil auserzählt ist. Andererseits bin ich mir aber auch nicht sicher, ob ich angesichts der aktuellen Blizzardspiele wirklich wissen will, wie ein neues Diablo aussieht. Vielleicht doch besser bei den guten Erinnerungen an den ersten Teil bleiben.

Sebastian D.

Umstellung Rundenbasis zu Echtzeit: Gab’s das nicht damals auch bei Sid Meier? Komme nicht auf den Titel.

Sören Stoneman

Vielen Dank. Die Folge ist ganz großes Kino!

Kevin Schmiedel

Immer wieder Hut-ab für den Aufwand aller Beteiligten! 30h .. das Ergebnis ist inhaltlich und tonqualitätig entsprechend gut geworden.

„Giants: Citizen Kabuto“ würde sicherlich eine gute Folge füllen können. Bis dato eins meiner liebsten Outros. Da hat der Humor damals den Zeitgeist gut getroffen. Heute wahrscheinlich schlecht erträglich. „Die by the sword“ gäbe wahrscheinlich nur dank der Spielmechanik Gesprächsstoff ab, der Rest ist eher dünn gewesen, auch schon damals. Deinen Plan begrüße ich, da mich allein die Meinung der Herren Lott und Schmidt zu folgendem Spielzitat interessieren würde: „Ein neuer Tag und nichts hat sich geändert!“ Daran muss ich bei Gothic immer wieder zuerst denken. 😁

Rocco Meyer

Hm, "Giants: Citizen Kabuto“ und „Die by the sword“ hatte ich selbst nie gespielt. Da hätte ich aber auch nichts dagegen, wenn die dran kämen. Ich habe aber jetzt den folgenden Plan, Lottojackpot knacken, 365 mal 9 Dollar Patreons accounts erstellen und dann "Gothic" als Thema voten. Was kann da denn noch schief gehen?

Zisback

Warte schon auf das Dossier ;)

Mr.Blonde

Vielen Dank für diese Folge; großartig!

Christof

Hammer! Habe alle drei Teile gespielt. Und der erste ist und bleibt der Beste! Teil zwei ist ein enormer grafischer Rückschritt gewesen und war mMn viel zu aufgedunsen. Teil 3 hatte dann diese mir gar nicht zusagende WoW Japano Optik und hat mich daher stimmungstechnisch überhaupt nicht in diese düstere, dreckige, eher europäische, Höllenszenerie ziehen können. Dazu dieser Online Multiplayer Mumpitz.. Die Serie hat sich halt leider nicht in die von mir gewünschte Richtung entwickelt.. So, jetzt muss ich aber die Folge hören. Evtl erfahre ich ja mal wieder Dinge, die mein Weltbild verändern. 😎

Daniel Kurek

Kommt direkt nach „Giants: Citizen Kabuto“ oder „Die by the sword“. Also leider nie. 🤣

Rocco Meyer

Das Spiel wollte ich nach der Demo damals unbedingt haben. Ich habe es dann auch zeitnah erhalten, als ich meine Eltern überzeugen konnte, für mich ein Abo der PC Action abzuschließen! 😁 Damals gab es die Gamestar schließlich noch nicht... Beides (Spiel und Abo) habe ich geliebt. Freue mich aufs Hören.

Rocco Meyer

Gothic, wo bleibt Gothic?

Zisback

Ohne sie gehört zu haben: Genial!

patmib


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