SamSuka
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Format ohne Namen #9

Liebe Freunde,

wir verhandeln ein philosophisches Problem anhand von Wurst, hadern mit schenkenden Kulturen und versuchen, uns Namen zu merken. Und so weiter.

Viel Spaß beim Hören,

Gunnar

P.S. Diese Folge erscheint parallel auch im normalen Feed weil wir sie in der WOCHE DES JUBELS ausnahmsweise allen zur Verfügung stellen – sorry für die Doppelung.

Format ohne Namen #9

Comments

Gott, hat mir diese Folge viel Spaß gemacht. Die habe ich in der Woche sogar 2x gehört, weil ich meine (nicht im geringsten retro-spielaffine) Familie damit auch noch beglücken wollte, die diesen Format auch gerne hören. Selten so unterhaltsame Diskussionen über Wildschwein-Salami, Schenken und Weinbergschnecken gehört. Wunderbar. In der Tat, so sehr ich Retro-Spiele liebe, auch bei mir mausert sich das immer mehr zu einem meiner Lieblingsformate bei Euch. Wir waren gestern essen und eingedenk Gunnars Worte haben wir tatsächlich Weinbergschnecken probiert! Die waren völlig durchgekocht, also sehr weich und, siehe da, sie schmeckten! In meiner DNA gibt es wohl keine französischen Gene (auch wenn ich Frankreich mag), ich bin extrem picky und von einem weltoffenen Gourmet, der alles mögliche probiert, Lichtjahre entfernt. Und wenn MIR schon sowas schmeckt, das muss dann schon was heißen.. Nochmal: Ganz lieben Dank mit Sahnehäubchen drauf für diese wunderbare Folge!

Oliver Naujoks

Richtig gut Folge. Weiter so! Auch ein guter Spiegel für den eigenen Alltag.

Toorai

Moin. Geschenke stressen mich nicht. Das übernimmt meine Frau 😆 Weiterschenken geht immer. Geschenke ablehnen oder zurück geben geht garnicht.

Toorai

Huch, wo ist denn der lange Kommentar hin, den ich vorhin abgeschickt habe? Frisst Patreon meine Posts? :( Ist auf jeden Fall wieder eine unterhaltsame Folge gewesen!

Stefan S

Die Sache mit den Geschenken kann ich sehr gut verstehen. Ich finde es auch eher stressig und nervig, wenn bei gegenseitigen Einladungen von "guten Bekannten" bei einer Seite irgendwie die Erwartung besteht, man müsse "was mitbringen". Warum? Reicht die Einladung nicht als gegenseitiger Beweis der gegenseitigen Wertschätzung? Ja, natürlich, der Gastgeber hat gewisse Ausgaben, weil er im Zweifelsfall Essen und Getränke serviert, aber ganz ehrlich das wird doch eh nicht dadurch aufgewogen, dass jemand mir Blumen oder einen Quartz-Stein mitbringt. Außerdem empfinde ich allein die Geisteshaltung, dass da was "aufgewogen" werden muss, schon unangenehm, denn wenn ich Leute einlade, dann freue ich mich doch, dass sie kommen (sonst würde ich sie ja nicht einladen). Nennenswerte Ausnahmen war vielleicht höchstens früher, als die Brettspiel- und Rollenspiel-Abende traditionell am selben Ort stattfanden, und es dann nett war, wenn die Gäste selbst Chips und Gummibärchen mitgebracht haben. Ansonsten stehen halt Gastgeschenke immer schnell unter der Gefahr, am Ende sinnlos herumzustehen. Insofern habt ihr da mit euren Tipps bezüglich Essen schon recht. Wobei ihr natürlich die Steigerung eurer beiden Dilemmata kurioserweise nicht besprochen habt: Was macht man, wenn man Nahrungsmittel GESCHENKT bekommen hat, sie aber dann nicht mag? Darf man solche Geschenke weiterverschenken? Und was, wenn der Schenkende das am Ende noch zufällig mitbekommt? ("Ach, guck, du hast auch diesen Fränkischen Senf? Den habe ich letzte Woche auch dem Paul geschenkt!")

David

Format ohne Namen = bestes Format. :) Ich höre euch echt gern bei euren Ausführungen zu. Was das Thema Alter nachgeht, ging es mir früher wie Gunnar: Mit 17 wurde ich für zwölf gehalten und mit Mitte 20 für einen Teenager. Im Gegensatz zu Gunnar bin ich aber nicht früh ergraut und werde jetzt auf Ende zwanzig geschätzt, obwohl ich um die 40 bin. Da freut man sich dann schon mal drüber. Beim Thema "ungewöhnlicher Name" habe ich mich auch wiedergefunden, mein Vorname ist auf einem ähnlichen Ungewöhnlichkeitslevel wie Mháire. Als Provinzkind in den 80ern, wo alle Michael, Markus und Daniel hießen, war das zeitweise schon hart. Als Erwachsener ist das dann kein Problem mehr. Für heutige Kinder auch nicht so wie früher, da die Vornamensvielfalt doch massiv zugenommen hat. Übrigens denke ich, dass heutige Kinder und Jugendliche mit dem Namen Atreju gar nichts mehr verbinden, kaum jemand in dem Alter kennt doch noch die unendliche Geschichte. Und Gunnars Erzählungen über seine Wutausbrüche sind immer ein Höhepunkt jeder FoN-Folge. Bitte unbedingt fortführen! :D

Pandapapst

Mit 35 Jahren versuche ich auch, locker zu sein. Der Spinner online gegenüber könnte ja auch in real sein Kumpel oder einfach jemand sein, der auch gerne Lustige Taschenbücher liest und Sailor Moon schaut. Und warum überhaupt Kriege führen, die eh Nichts ändern? Kostet beide Seiten nur Zeit und Mühe,ändern aber gar Nichts, denn gerade online ändert eh kein Mensch seine Meinung.

Maestro84

Mir geht es da eher anders herum. Ich bin sauer wegen einer Kleinigkeit und denke dann das es nur zu Unverständnis führen würde sich darüber aufzuregen, also fress ich es in mich hinein und ärgere mich dann aber beim nächsten Mal wieder darüber. Dann ist aber mein Ärger so unverhältnismäßig groß das ich es wieder nicht rauslasse, und das geht dann immer so weiter. Z.b. guckt meine Nachbarin beinahe jeden Tag in meinen Briefkasten rein und dann steht immer die Klappe offen. Ich denke die Klappe steht offen weil der Postbote was reingeworfen hat und schließe den Kasten auf. Aber der ist Leer und ich ärgere mich. Hab sie aber noch nie darauf angesprochen, sondern irgendwann mal ihren Briefkasten geboxt und jetzt hat er ne fette Delle.

Thomas Ufer

Ich war früher auch jähzornig, aber nie gegen Leute, nur gegen Dinge. Das ist mit dem Alter weitgehend abgeklungen. Nur neulich musste ein Fahrradrücklicht dran glauben. Ansonsten habt ihr echt putzige Probleme. Ich bin norddeutscher Programmierer mit sarkastischer Tendenz und langen Haaren und entsprechend wichtig sind mir die Ansichten meiner Mitmenschen. Ich kann zwar meistens ziemlich gut prognostizieren, warum sich jemand wie verhält, aber in den meisten Fällen ist mir das trotzdem ziemlich egal. Wichtig sind mir nur eine handvoll Leute. Den Rest behandele ich mit Respekt aber wenn da jemand trotzdem ein Problem mit mir oder meinem Verhalten hat, dann ist mir das weitgehend wurscht. Eine Eigenschaft, die meine Frau manchmal nicht so toll findet, aber da muss sie durch.

EgonOlsen

Ich hätte gerne ein ganzes FON über Gunnars Jähzorn-Aktionen. Es ist unterhaltsam und ich kann das nachvollziehen da ich auch so ein Mensch bin. Ich arbeite aber ganz hart daran, entspannt zu sein und Leute einfach zu ignorieren. Und wenn man so ausrastet, denkt man sich hinterher immer, dass es doch besser gewesen wäre, einfach ruhig zu bleiben. Aber in der Situation MUSS DAS HALT RAUS!!!

Christopher Bär

Bei der Stelle mit dem Postboten musste ich so lachen. Herrlich. Mag das Format echt sehr. Macht weiter so :-)

Martin Seidler

Also das mit dem Namen, da gibt es ein klasse Tipp, der aber auch nicht ohne Risiko ist, hat für mich aber schon oft funktioniert. Einfach frei fragen "Entschuldigung wie war dein Name nochmal?" - Vorname kommt - "Nein nein, ich meinte dein Nachname". Kommt halt auf Situation und Antwort an und muss mit einem gewissen Selbstbewusstsein umgesetzt werden, aber so kommt man an den Namen des gegenübers ohne doof aufzufallen.

Dominic Dierig

Andere Lösung für die Wildschwein Wurst (und ähnliche Dilemmas wie abgelaufene Lebensmittel etc.): https://foodsharing.de/ Einfach posten, dann kommen Leute rum, die das Zeug abholen. Ganz praktisch, wenn man keine Freunde wie Gunnar hat. Zumindest in Berlin funktioniert das super.

"Die Wurst als Metapher für das Dilemma" - Großartig! Gehört auf ein T-Shirt.

Ich würde fast soweit gehen und sagen, dass fon sich zu meinem Lieblingsformat mausert :)

Dominik Bartsch

Oh, gerade pünktlich für den Urlaub. :-D

turric4n

Oh, gerade pünktlich für die Arbeit. :)

Christopher Bär


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