SamSuka
stayforever
stayforever

patreon


Zehn Jahre Klüger: Oktober 2009

Liebe Freunde,

wir knöpfen uns die Nachrichten des Oktobers 2009 vor und sprechen über diese Themen:


[00:02:50] „Wal-Mart startet den Verkauf von Gebrauchtspielen“

Wenn sogar der US-Handelsriese Wal-Mart – reichlich verspätet – in das boomende Geschäft mit gebrauchten Spielen einsteigt, dann muss da offenbar gutes Geld zu holen sein. Gleichzeitig wettert die Spieleindustrie über die Second-Hand-Praxis und beginnt damit, erste Abwehrmaßnahmen in Stellung zu bringen. Ein paar Jahre später verhagelt das Thema sogar Microsofts Ankündigung der Xbox One. Warum entzünden sich die Gemüter an gebrauchten Spielen?


[00:43:41] „Unity v2.6 ist erschienen und jetzt kostenlos“

Die Unity-Engine hat in den letzten 16 Jahren einen beispiellosen Siegeszug hingelegt, vor allem Mobile-Spiele setzen mit auf das beliebte Grafikgerüst. Wie kam es dazu, dass das kleine Unity Schwergewichte wie die Unreal Engine oder die CryEngine links überholen konnte? Wie sprechen darüber, was die heutige Spiele-Landschaft leicht zugänglicher Middleware wie Unity verdankt.


[01:10:28] „Leitet IceFrog ein Team bei Valve für ein DotA-Projekt?“

Im Oktober 2009 passieren gleich zwei Dinge, die große Schatten vorauswerfen: Mit IceFrog wechselt der federführende Entwickler der beliebten Mod „Defense of the Ancients“ (DotA) zu Valve, um dort an DotA 2 zu arbeiten, und am 27.10. erscheint offiziell League of Legends. Es ist die Beginn des MOBA-Booms, der die Spielewelt reichlich durchrütteln wird.


[01:39:57] … und beim Spiel des Monats handelt es sich diesmal um einen Überraschungs-Hit, dem das gelingt, woran zwei Jahre vorher ein großer Konkurrent gescheitert ist: Die Verschmelzung von zwei sehr beliebten Genres. Daraus entsteht eine Serie, die Spieler bis heute begeistert. 


Viel Spaß beim Hören!

Christian & Andre

Zehn Jahre Klüger: Oktober 2009

Comments

Gibt es denn konkrete Beispiele wo die Betreiber von Onlinespielen einen Mehraufwand und keine Verdienstmöglichkeit mehr hatten?

Matthias

Da muss ich aus Sicht der Hersteller widersprechen: Wenn beispielsweise jedes neue Spiel einmal gebraucht weitergegeben wird und nur die Hälfte davon die Onlinedienste nutzt, muss der Hersteller 50% mehr oder 50% länger Serverkapazität bezahlen um das gleiche Leistungsniveau aufrechtzuerhalten, ohne entsprechende Mehreinnahmen. Schließlich will der Hersteller das Spiel so lange wie möglich weiter verkaufen. Das geht nicht, wenn er die Server abschaltet.

Stefan Lehmann

Wie immer eine sehr schöne Folge. Ich traue es mich kaum zu sagen, aber 10 Jahre Klüger ist schon fast mein monatliches Hör Highlight

Eric

Wenn ich ein Neuspiel kaufe und die Onlinedienste nutze ist für diese Spielelizenz doch die Nutzung bezahlt "so lang die Server laufen". Wenn ich diese Lizenz als Gebrauchtspiel verkaufe und jemand anderes die Onlinedienste nutzt fallen doch keine weiteren Kosten für den Hersteller an. Die Anzahl der Nutzer ändert sich doch nicht. Falls die Spielefirma nichts mehr mit dem Onlineangebot verdient muss sie den Dienst eben Abschalten oder sich eine Geschäftmodell einfallen lassen, bei z.B. GTA hat es ja funktioniert.

Matthias


More Creators