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Wer macht denn sowas: Textadventures

Liebe Freunde,

"Wer macht denn sowas?"  ist ein Format der Kollegen von The Pod. Sie beschreiben es so: Es gibt Nischen und Spielweisen im Gaming-Hobby, die erscheinen für Außenstehende unbegreiflich. »Wer macht denn sowas?« fragt sich manch einer angesichts von Hardcore-Rundenstrategie, gemoddeten Uralt-Spielen oder extrem realistischen Simulatoren. Hier finden wir es raus!

Die aktuelle Folge des Formats fragt "Wer spielt denn Textadventures?" – das scheint ja ein bei den jungen Leuten heutzutage nicht mehr GANZ so beliebtes Genre zu sein.  Aber ich habe mich natürlich erboten, dazu was zu erzählen.  Interviewer ist der kongeniale Dominik Schott – es ergab sich ein lebendiges, informatives Gespräch über die Generationengrenzen hinweg.

Hört gern mal rein!

Gunnar

Kurze Würdigung:

The Pod ist das erste Spielemagazin zum Hören von und mit André Peschke und Jochen Gebauer. Mit Tests, Reportagen, Kolumnen, Interviews, Experten-Gesprächen und Retro-Themen – alles zum Hören, gelegentlich auch mal zum Lesen oder Anschauen. Ein Spielemagazin, das Transparenz, Integrität und Unabhängigkeit lebt. Link: https://www.gamespodcast.de

OK COOL ist der Interview-Podcast von Dom Schott – OK COOL trifft Menschen aus der Spielewelt und erzählt ihre Geschichten: Vom Indie-Entwickler bis zur Anführerin eines abenteuerlustigen Online-Clans, von der GameStudies-Forscherin bis zum Spielejournalist — dieses Magazin will die Menschen vorstellen, die die Welt der Spiele prägen und bereichern. Link: https://okcool.space 

Wer macht denn sowas: Textadventures

Comments

Sehr schöne Folge!

Maria Huehn

Eine schöne Folge über das alte Genre Textadventures. Der Großmeister unterhält sich mit einem Newbie über dieses Genre. ;-) Die Folge habe ich wie einen Schwamm aufgesogen und musste dabei ziemlich oft ganz schön schmunzeln. "Christian Schmidt..., der malt seine Karten in Excel. Der ist ja auch irre!" @Chris: Du bist überhaupt nicht irre, sondern nur sehr analytisch veranlagt. ;-) Spiele wie Anchorhead mag ich trotzdem nicht spielen (von der Story mal ganz abgesehen!). Ein bisschen Grafik wie z.B. bei Hexuma oder die Drachen von Laas darf es dann schon sein. :) Aber die Faszination welche Gunnar über das Genre berichtet, kann ich auf jeden Fall sehr gut nachvollziehen.

turric4n

Level 9! Nicht 13! Level 9! ;)

Jürgen Hüsam

Schöne Folge. Ich konnte mich gut in Dominik reinversetzen. Habe selber vor ca. 10 Jahre alle (wirklich alle) Sierra-Parser Spiele nachgeholt und hatte eine sehr schöne Zeit damit. Wie Gunner ja anmerkte, ist diese Form der Spiele eine ausgestorbene Art. Am längsten haben wohl geistige Nachfolger der Quest for Glory Reihe überlebt. Da gibt es aktuelle Spiele wie "Heroins Quest" und "Quest of Infamy. Julia Minamata entwickelt einen geistigen Laura Bow Nachfolger namens "The Crimson Diamond". Es gibt also eine kleine Fan-Szene, aber man muss sie heute schon mit der Lupe suchen.

Benjamin Schmidt

Fand die Abfolge sehr schön da ich Textadventures sehr schätze und beim Retrokompott ja auch live spiele. Dom und Gunnar hatten eine tolle Chemie. Wäre schön die beiden mal ein Textadventure spielen zu sehen.

Andreas Zahrl

Ich finde die Folge inhaltlich gut, allerdings komme ich mit Dom als Sprecher nicht klar. Ich finde viele Formulierungen furchtbar übertrieben/schwulstig und es soll vermutlich die Argumente besser rüberbringen --- aber am Ende ist das nur heiße Luft. Ich glaube wir sind von Stay Forever einfach zu viel Präzision, Kompaktheit und Vorbereitung gewohnt...

Niklas Kühl

Ich finde Dom ist ein lieber sympathischer Podcaster. Der natürlich eine jüngere Sicht auf Videospiele hat aber dennoch sehr neugierig auf alle Spiele ist. Er sieht Videospiele auch gerne aus einer archäologischen Sichtweise oder als Entdecker und Beobachter von Spielewelten und ist somit nicht abgeneigt diese unter anderen Gesichtspunkten zu betrachten.

Matthias M.

Ich hätte nicht erwartet, dass jemand nicht versteht, wie man ein Textadventure der alten Schule spielt. Damals hat einem doch auch niemand erklärt, dass man nun I oder Inv eintippen muss und das man sich besser eine Karte zeichnet. Hätte gedacht, das wäre absolut logisch und keiner Erklärung wert. Das ist offenbar nicht so...erstaunlich. Ist vielleicht aber auch eine Typfrage. Ich habe z.B. neulich ein kleines Textadventure für den C64 geschrieben und meinen 13jährigen Sohn als Playtester verpflichtet und der hat sofort kapiert, was er da machen muss.

EgonOlsen

Jetzt ist das Wort "Geschwurbel" hier zwei Mal gefallen. Ich kenn nur wenige Folgen von The Pod, aber so habe ich es auch empfunden. Ich würde es nicht "intellektuelles Geschwurbel" nennen, denn intellektuell ist das nunmal nicht, was ich da gehört habe, auch wenn sich die Gastgeber bemühen. Das klang alles mehr erzwungen als gekonnt, wobei ich vielleicht nur die falschen Folgen erwischt habe. 10 Jahre Klüger gefällt mir hingegen ziemlich gut.

Vitor Zimmerer

Bei The Pod hab ich schon mehrfach reingehört, aber nicht intensiv genug um mir inhaltlich ein Urteil erlauben zu können. Die Themen sind auf jeden Fall interessant. Leider kann ich die Stimmen der beiden so gar nicht ertragen (ist natürlich absolut subjektiv und beide sind bestimmt sehr sympathische Menschen).Bei Podcasts (und auch bei Hörbüchern oder Lets Plays) steht und fällt es mit den Sprechern und ob man sie über einen längeren Zeitraum gerne hört. Geht mir bei einigen Podcast so, die ich eigentlich gerne hören würde. Leider auch bei Dom Schott und seinem OkCool. Spieleveteranen und Nerdwelten sind dagegen ok, genauso wie die Kack- und Sachgeschichten (die sind allerdings manchmal ein bisschen "klamaukig"). Stay Forever ist da ein absoluter Glücksfall und (für meinen Geschmack) konkurrenzlos. Da höre ich mir (außer 10 Jahre klüger) eigentlich alles an - sogar die SSF-Folgen, obwohl ich kein Konsolen-Spieler bin und die Spiele meist nicht kenne.

CuK

Ich fand's immer sehr anstrengend zu hören, weil so eine seltsame und manchmal unangenehme Mischung aus besserwisserischem Geschwurbel und "Guckt mal, wir sind zu cool, um uns vorzubereiten!" durchklang. Das war allerdings auch noch zu "Auf ein Bier"-Zeiten, seitdem hab ich nicht mehr reingehört. Ist aber der Grund, warum "Zehn Jahre klüger" für mich das am wenigstens interessante SF-Format ist - und, naja, weil die späten 0er- und frühen 10er-Jahre auch kein besonders spannender Zeitraum sind. Egal, hat mit dem Thema hier eigentlich nicht viel zu tun. ;)

Wusi

Gibt in den einzelnelnen Formaten und Folgen einen großen Qualitätsunterschied. Altbier, 10 Jahre Klüger und das Magazin sind meist gut vorbereitet, während die Sonntagsfolgen und Wertschätzungen nur ein bisschen Plausch bieten. Letzteres ist nicht mein Fall, daher höre ich auch nur 50% der Folgen. Für ~5€ finde ich das noch okay.

Venger

Alles klar, danke für deine Einschätzung! Ist jetzt natürlich etwas ernüchternd aber gut zu wissen, dass es nicht nur mir so ging.

ShabbyShanks

Nein, das ist leider schon genau so geblieben. Sehr viele Spielebesprechungen fühlen sich nach Pflicht an, andere erzwungen nonkonformistisch. Selbst wenn einmal Begeisterung für ein Detail aufkommt, wird die Erfahrung sofort wieder relativiert. Ich glaube, das soll kritisch und distanziert wirken, kommt aber eher prätentiös daher zumal der "Finger in der Wunde" beim Genuss mehrerer Podcasts hintereinander doch auffällig wild und inkonsistent durch die Gegend piekt. Der Podcast ist für mich immer noch abwechslungsreich genug um für mich etwas daraus zu ziehen, aber wenn das deine ursprünglichen Eindrücke waren, wirst du jetzt vermutlich auch nicht glücklich(er).

Lena Schubert

Guter Punkt. Alleine dadurch, dass sie mittlerweile so breit aufgestellt sind, sollte es sich wohl lohnen mal wieder reinzuhören.

ShabbyShanks

Aufgrund der vielen Formate hoere ich The Pod aus Zeitgruenden nur sehr selektiv. Habe nicht unbedingt das Gefuehl dass die Verrisse der Normalfall sind aber im Gegensatz zu anderen Podcasts verlieren sie sich oefters in intellektuellem Geschwurbel. Angenehm finde ich dass die verschiedenen Moderatoren sehr unterschiedliche Erfahrungen mitbringen und ich deshalb The Pod trotz der genannten Schwaeche gerne hoere. Und die Crossover Formate mit SF haben auch noch nie enttaeuscht.

Fritz Rutz

Ich habe The Pod früher gehört, als der Podcast gerade frisch aus der Taufe gehoben wurde, also noch als "Auf ein Bier". Und leider musste ich nach einer Reihe von Folgen mit dem Podcast aufhören. Auch wenn ich Andre und Jochen super sympathisch finde, hat mir der Podcast einfach keinen Spaß gemacht. Was schlicht daran lag, dass die beiden (insbesondere Jochen) die meisten Spiele, die sie besprochen haben, gnadenlos zerrissen haben. Und das auch bei Spielen die allgemein als gut bis sehr gut angesehen werden. Ich erinnere mich daran, dass ich mich irgendwann gefragt habe, warum die beiden überhaupt noch Games zocken, wenn es doch so ein Graus für sie ist. Mich würde mal interessieren, ob ich der einzige bin, der das so empfunden hat und ob ihr mir vor diesem Hintergrund empfehlen würdet dem Podcast doch mal wieder eine Chance zu geben.

ShabbyShanks

Super, da freue ich mich drauf!

Matthias Peitz


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