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D&D-Spiele: eine kurze Historie

Liebe Freundinnen und Freunde,

dies ist das letzte Nachhallen unserer Recherche-Bemühungen rund um das Thema Baldur's Gate 2 - zur Hauptfolge gab es im offenen Bereich ja noch eine Würdigung der Lore der Forgotten Realms und eine "Wusstet ihr eigentlich ...?"-Folge - und mit dieser Reise durch die Welt der Spiele mit D&D-Bezug klappen wir das Buch erstmal wieder zu.

Viel Spaß beim Hören

Gunnar + Chris

P.S. Wie immer bei den Historienfolgen hat Christopher maßgeblich an der Recherche mitgewirkt.

D&D-Spiele: eine kurze Historie

Comments

Weisman und Hicks ;-) Schöner Versprecher vom Herrn Lott. Sehr geile Nostalgie-Folge, danke sehr!

Dominik Leppersjohann

Wollte auch gerade kommentieren, dass damit ja klar ist, was eine offizielle Folge bekommt: Buck Rogers! ;-) Warum sonst sollte man es hier überspringen ...

Claus-Michael

Vielen Dank. Das Dokument war auch weitaus ausführlicher als die letzten. Ich denke, der Umfang wie er jetzt war, ist okay. Da mussten wir uns erstmal rantasten. :-) Kommt natürlich auch immer auf die Spielereihe an.

Christopher Bär

Ich fand das eine kurze Historie dieses Mal besonders gut! Kann mir weniger durchgehuscht vor als die anderen Male. Vielen Dank dafür :)

Dominik Bartsch

Ich glaube Buck Rogers hat grade eine Goldbox in den Raum geworfen? Nicht totzukriegen...

Jan Lappöhn

Kürs of sie eschur bonts

Jan Lappöhn

Nicht nur die Vancian Magic, sondern auch das bizarre, invertierte Armor Class-/THAC0-System. Im Kontext von Würfeln kann man zumindest nachvollziehen, wie sie auf die Idee gekommen sind (aber auch da gibts logischere Ansätze). Anderes Beispiel: Kosmetische Angriffe in Baldur's Gate. Damit das Kampfgeschehen für ein CRPG halbwegs dynamisch aussieht, greifen die Charaktere öfter an, als eigentlich vom D&D-System her vorgesehen – diese zusätzlichen Angriffe sind aber fake und treffen nie.

Pandapapst

Ich finde schon, dass es ein durchaus geeignetes System für Computer-Rollenspiele ist. Aber mich würde schon interessieren, weshalb du es als ungeeignet empfindest. Du sprichst da die Zaubermechanik an, die schon etwas ungewäöhnlich für reine Computerspieler anmutet, die sich so etwas wie Manapunkte gewohnt sind. Das wurde dann aber (und da stimme ich dir zu: Gott sei Dank) in späteren Editionen in sogenannte Spell-Slots angepasst. Auch hier muss man sich wiederum ausruhen aber man kann die Slots für beliebige Zauber verwenden. Oder ist es für dich eher, weil die Würfel in D&D so mächtig sind?

Pat

Eine wirklich schöne Folge! Kompliment! Ich habe tatsächlich alles davon gespielt und das meiste sogar durch. Erstaunlich, was man alles hinkriegt, wenn man Stubenhocker ist. ;-) Und noch ganz kurz über Descent to Undermountain: Ich habe das erst kürzlich erworben und war ehrlich positiv überrascht, als ich es angespielt habe. Das ist (voll gepatcht) echt besser als sein Ruf. Ähnlich wie bei den älteren Elder Scrolls Titeln (vor allem Daggerfall), wirkt es etwas befremdlich, wenn man vor einem Gegner steht und man wegen der Würfelmechanik im Hintergrund trotzdem nicht trifft. Aber ich hatte wirklich sowas wie Spaß damit. Was nicht heißt, dass die Engine nicht ein totaler Fehlgriff wäre. ;-) Mir ist bewusst, dass ihr die Spiele nach deren damaligen Erfolg wertet, ich möchte aber dennoch anmerken, dass die Dreamforge-Spiele besser sind, als sie in der kurzen Aufzählung wegkommen. Es sind halt traditionelle Dungeon Crawler in einem technisch etwas wackeligen Gewand aber eigentlich sehr atmosphärisch und meiner Meinung nach auch richtig gut. Auch Eye of the Beholder III wird zwar oft verrissen aber meiner Meinung nach von Leuten, die das gehört haben und selbst das Spiel nicht wirklich kennen. Und es ist überhaupt nicht für Anfänger. Gerade der Anfang ist brutal hart und - zugegegen - vielleicht leicht misslungen, da nicht ganz klar ist, dass das Mausoleum optional ist. Aber es macht einiges mit der Handlung, kommt aber nicht ganz ganz an Teil 2 ran - ist aber meiner Meinung nach besser als Teil 1.

Pat

Das ist eine Dialektfrage. In Amerka ist es eher "äschr" und in England eher "asuur". Gibt aber auch fast alles dazwischen. Allerdings ist Azure eher ein Himmelblau als Türkis. ;-) Übrigens ist "Curse of the Azure Bonds", das übrigens auf dem richtig guten Buch "Azure Bonds" von Kate Novak und Jeff Grubb basiert, eines meiner liebsten Goldbox-Spiele. Ich fand die leicht geführtere und mehr auf die Handlung konzentrierte Spielweise richtig cool - wobei Pool of Radiance schon das bessere Spiel ist.

Pat

Eine sehr schöne Folge. :-)

Christopher Bär

Ja die D&D Arcades haben sie weggelassen. Tower of Doom und Shadows over Mystara. Warriors of the Eternal Sun und Shadow Sorcerer blieben glaub auch unerwähnt. Aber dafür wurden bei diesem Schweinsgalopp durch die D&D Jahrzehnte viele andere Titel und Zusammenhänge genannt, die ich auch noch nicht kannte. Danke!

Dominik Cenia

Nach meiner Recherche sind sich die englischsprachigen Menschen nicht einig, ob man Azure nun 'eisur' oder 'eichsur' ausspricht. Allerdings die ganz weiche Betonung auf 'eichur' ist in der absoluten Minderheit.

Matthias M.

Mir war gar nicht bewusst, dass es so viele D&D-Spiele vor Baldur's Gate gab. Viel mehr als Pool of Radiance hätte ich da nicht nennen können. Für mich war Baldur's Gate der erste Kontakt mit D&D – ich weiß noch, wie bizarr ich das System damals fand (schlafen, damit die Zaubersprüche wieder verfügbar werden? Was ist das denn?). Als ich diesem "D&D" dann hinterhergeforscht habe, bin ich auf die mir damals neue, unbekannte Welt der "Pen & Paper-Rollenspiele" gestoßen. Den Begriff hatte ich zwar schon mal in Spielezeitschriften gelesen, dachte aber vorher immer, dass damit das Zeichnen von Karten in Dungeon Crawlern gemeint war. Dass Rollenspiele auch abseits des Computers möglich sind, war für mich neu – in der Provinz existierte Pen & Paper schlichtweg nicht. Jedenfalls finde ich auch heute noch, dass D&D für Computer-RPGs nicht wirklich gut geeignet ist. Die guten D&D-CRPGs sind nicht wegen, sondern trotz des D&D-Regelsets gut.

Pandapapst

Habt ihr zufällige die Spiele von Capcom vergessen, oder bin ich zwischendrin eingeschlafen?

Jörg Müller

Sehr schöne Zusammenfassung. Da wird einem als Freund des Systems/der Kampagnenwelte doch wiedermal bewusst, wie unglaublich prägend (A)D&D doch war und teilweise noch ist.

stepomat

Gunnar, es ist Margaret Weis und Tracy HickMAN

Peter Gotthardt

Sehr interessanter Überblick über die Historie der (A)D&D Computerspiele, vielen Dank dafür. Ich bin immer wieder überrascht, das Menzoberranzan und Ravenloft so schlecht wegkommen (da seid Ihr kein Einzelfall), denn in meiner Erinnerung habe ich die damals mit viel Freude gespielt - ganz im Gegensatz zu Dark Sun.

Gerhard Lenerz


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