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Zehn Jahre Klüger: April 2013

Liebe Freunde,

da haben wir wieder einen hübschen Dreiklang für euch aus dem April 2013: Ein neues Ding, das im Markt scheitert; ein bewährtes Ding, das seinen Markt nachhaltig dominiert; und ein altes Ding, das nicht mehr in den Markt zurück darf. Wovon wir reden? Na, von diesen Themen:

[00:01:53] „Gabe Newell erklärt Valves Steam Box“

Schon seit 2012 gibt es Anzeichen dafür, dass Valve irgendetwas in Richtung Hardware und Heimkonsole vorhat, 2013 kommt dann die Gewissheit: Geplant ist eine eigene, am Fernseher anzuschließende, Linux-basierte, noch namenlose (und von der Presse deshalb „Steam Box“ getaufte) PC-Maschine, von der man eigentlich nur sicher sagen kann, dass darauf Steam laufen soll. Und einen eigenen Controller bekommt sie auch. Was etwas wirr und vage klingt, wird auch so bleiben, denn die 2015 als Steam Machine veröffentlichte Hardware ist reichlich unausgegoren und floppt gewaltig. Warum also stürzt sich Valve überhaupt in dieses Abenteuer?

[00:46:49] „The Elder Scrolls: Skyrim - Legendary Edition bestätigt“

Im April 2013 schließt Bethesda offiziell die Entwicklung ihres Rollenspiel-Hits Skyrim ab, für den bis dato noch drei DLCs erschienen waren, und konzentriert sich ab jetzt auf Fallout 4. Zum Abschluss soll nur noch eine Legendary Edition kommen, die alle bisherigen Patches und Erweiterungen enthält. Das war’s dann mit Skyrim – oder? Wir wissen, dass es ganz anders kam, die diversen Skyrim-Neuauflagen werden in den folgenden Jahren zum Running Gag.

[01:14:10] „Rechte an No One Lives Forever sind unauffindbar“

Viele Spieler haben schöne Erinnerungen an den originellen Agentinnen-Shooter No One Lives Forever aus dem Jahr 2000, und viele würden ihn auch gerne nochmal spielen. Geht aber nicht: No One Lives Forever wird nicht mehr verkauft. Genauer gesagt: Kann nicht mehr verkauft werden. Denn das Spiel hängt in der Lizenz-Hölle. Anhand dieses Beispiels erklären wir, warum manche Spiele bis heute nicht mehr neu aufgelegt werden dürfen und was große Medienkonzerne damit zu tun haben.

[01:49:33] … und im Spiel des Monats wagt Ubisoft ein Experiment mit einem Schnellschuss-Spiel, das auf einen ungewöhnlichen Stil setzt. Ob das gelungen ist …? Die Meinungen gehen auseinander.

Viel Spaß beim Hören!

Christian & André

Zehn Jahre Klüger: April 2013

Comments

Für mich war Blood Dragon ein absolutes Highlight. Und noch ein glückliches dazu, da ich es damals zu meiner HD 7870 gratis dazu bekommen habe. Ich höre noch heute den unglaublich guten Soundtrack und habe gerade Bock drauf bekommen es vielleicht mal wieder kurz durchzuspielen. Da ging in Sachen Lasern ja wirklich einiges damals. Optisch sehr toller Stil gewesen. Blood Dragon hat von vorne bis hinten eigentlich fast durchgängig Spass gemacht. Ich kannte euer Urteil noch nie so sehr nicht verstehen. :)

Ap

Ich habe die Unterhaltung über das Spiel des Monats zum Anlass genommen, Blood Dragon vom PoS zu ziehen und durch zu spielen. Dauert ja, selbst wenn man alle Nebenmissionen und den Ubisofttypischen Sammelkram macht, nicht sehr lange. Ich stimme dem Gesagtem zu 50% zu. Das Setting ist maximal unglücklich gewählt, von der (für damalige Verhältnisse) Prachtgrafik bleibt nichts übrig. Und warum werden Bosskämpfe ausschließlich in Cutscenes erzählt? Den Humor finde ich aber überwiegend gelungen. Es sind überwiegend nämlich nicht bezugslose Anspielungen, verkalauerte Namen und Durchbrechen der vierten Wand. Es ist schon ganz clever gemacht. Ist natürlich trotzdem eine spezielle Art Humor, die man mögen muss. Das genannte Book of Unwritten Tales hingegen war zwar ein gutes Adventure, aber da empfand ich den Humor ebenfalls als eher schmerzhaft.

Felix E.

Ich liebe diese Serie - bitte hört niemals auf!

waisinet

Super, da freue ich mich immer sehr drauf! Das Wochenende ist gerettet! 😊

Matthias Peitz


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