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Zehn Jahre Klüger: Februar 2014

Liebe Freunde,

gerade erst hatten wir bei Zehn Jahre Klüger über den Publisher Take 2 und dessen Probleme mit dem Mafia-Studio 2k Czech berichtet – zu lange Leine, zu diffuse Vision, also wurde umstrukturiert. Nun trifft es das nächste Take-2-Studio. Im Februar 2014 kollabiert Irrational Games, die Macher von Bioshock Infinite, aber aus völlig anderen Gründen. Hier sind dieses und weitere Themen:


[00:02:32] „Eine Nachricht von Ken Levine“

Mit „Schock“ ist vermutlich noch unzutreffend beschrieben, was die Mitarbeitenden von Irrational Games im Februar 2014 erleben: Ihr Chef, Ken Levine, stellt sich vor die versammelte Mannschaft und erklärt, dass er die Firma abwickeln wird. Und das, nachdem Irrational doch gerade erst mit Bioshock Infinite ein erfolgreiches, von der Kritik gefeiertes Spiel abgeliefert hatte. Wie ist das zu erklären? Nun, vor allen Dingen mit der Person von Ken Levine, einem der wenigen Menschen in der Spielebranche, der enormes Renommee als Autor hat. Was zu brillanten Spielen wie Bioshock führt, aber auch zu vielen Problemen im Alltag von Irrational Games. Wir schauen uns das genauer an.


[01:00:44] „Spiele-Engine Godot unter MIT-Lizenz veröffentlicht“

Als 2023 die Firma Unity, Macher der gleichnamigen Spiele-Engine, ein neues Preismodell ankündigt und damit die Branche in Aufruhr versetzt, denken vielen laut über Alternativen nach. Dabei fällt häufig ein Name: Godot-Engine. Diese kostenlose Open-Source-Engine ist zu dem Zeitpunkt seit vielen Jahren gereift; zum ersten Mal an die Öffentlichkeit kam sie im Februar 2014. Wir schauen uns deren Geschichte an und fragen: Kann es Godot inzwischen wirklich mit Unity aufnehmen?


[01:28:42] „EA spielt Free-to-Play-Kritik an Dungeon Keeper herunter“

Der Shitstorm des Februars 2014 hagelt mal wieder, wie sollte es auch anders sein, auf Electronic Arts ein. Der Branchenriese hatte kurz vorher ein neues Mobile-Spiel auf den Markt gebracht, das den Namen und die Spielidee des Bullfrog-Klassikers Dungeon Keeper benutzt. Nur entpuppt es sich als hart monetarisierter Clash-of-Clans-Klon. Die alten Fans sind not amused, für EA gerät das Spiel zum PR-Desaster. Was ist hier schief gelaufen? Und hat EA etwas daraus gelernt …?


[02:08:10] … und beim Spiel des Monats handelt es sich diesmal um einen Reboot einer altehrwürdigen Spieleserie, deren neues Gewand die Geister scheidet: Eigentlich ist das ein kompetentes Spiel, aber die alten Fans hatten etwas anderes erwartet.


Viel Spaß beim Hören!

Christian & André

Zehn Jahre Klüger: Februar 2014

Comments

@Christian und alle anderen da draußen, denen Thief 1+2 gefallen haben und die unbedingt mehr aus dem Thief-Universum spielen möchten: Da würde ich euch "Thief: The Black Parade" ans Herz legen. Hierbei handelt es sich um eine Mod zu "Thief: The Dark Project"; die eine neue, komplett vertonte und mit Zwischensequenzen(!) versehene Story erzählt. Das Ganze ist zeitlich kurz vor Teil 1 angesiedelt und hat für Fans auch einige nette Eastereggs (z.B. kommen der ein oder andere alte Bekannte vor). TBP nutzt - da eine Mod - mit der DarkEngine dasselbe Grafikgerüst wie das Originalspiel 25 Jahre zuvor. Der Unterschied ist nur: PCs heutzutage können sehr viel mehr darstellen als dementsprechend detailliert und riesengroß sind die Levels. Und zwar wirklich riesengroß. Und gut! Da übertreibe ich nicht, wenn ich sage, dass die Levels in "Thief: The Black Parade" mühelos alles bisher in der Engine dargestellte in den Schatten stellen... Lange Rede, kurzer Sinn: die Mod runterladen, es lohnt sich! ;)

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