[English version below!]
Sport ist Mord – oder doch nicht?
Nina ist wegen ihres neuen Jobs in eine andere Stadt gezogen. An der Arbeit hat sie sich schnell mit Julia, die im Gegensatz zu ihr super sportlich ist, angefreundet. Nina ist eher ein Couchpotatoe – trotzdem verstehen die beiden Mädels sich super. Julia versucht immer wieder, Nina zu überreden, doch mal mit ihr Joggen zu gehen. Sie schwärmt von den guten Gefühlen, die man nach erfolgreich absolvierten Läufen spürt. Nina ist skeptisch, willigt jedoch irgendwann ein. Sie kann nun sogar Julias Begeisterung ein bisschen nachvollziehen.
Bei einem gemeinsamen Morgenlauf auf einem Feldweg passiert es dann: Nina stolpert, knickt mit ihrem Knöchel um und bleibt mit Schmerzen im Bein liegen.
Julia organisiert den Transport ins Krankenhaus, begleitet Nina dorthin und weicht ihr nicht von der Seite. Die behandelnde Ärztin diagnostiziert einen gebrochenen Knöchel.
Nina bekommt einen SLC angelegt. Danach reicht die Ärztin ihr noch Krücken, um mobil zu bleiben. Julia begleitet sie nach Hause.
Nach einiger Zeit – bei einem Mädelsabend daheim – reden die beiden Freundinnen darüber, wie es Nina geht. Julia war aufgefallen, wie gut Nina durch die Gegend krückt und wie positiv sie mit ihrem Handicap umgeht. Nach etwas Zögern eröffnet Nina Julia, dass sie durch frühere Unfälle nicht zum ersten Mal ein Gipsbein hat. Auch das Gehen an Krücken ist für sie schon fast Gewohnheit. Zudem schwärmt Nina Julia vor, welche guten, entspannenden Gefühle das Tragen eines Gipses bei ihr auslöst. Julia ist sehr skeptisch, hört aber nicht uninteressiert zu.
Ein paar Tage später die Überraschung: Julia humpelt ebenfalls mit Gipsfuß und Krücken bei Nina vorbei. Sie hat sich bei einer ihrer letzten Joggingrunden einen Ermüdungsbruch des Mittelfußknochens zugezogen.
Bald darauf machen die beiden Mädels mit ihren Gehgipsen (SLWC) und auf Krücken eine „Nordic Walking"-Runde in die Stadt zu einem Cafe. Dort gesteht Julia, dass sie die positiven Gefühle des Gipstragens nun nachvollziehen kann. Die Spitze, dass die beiden durch das Krücken trotzdem Sport für ihre Oberarme machen, kann sie sich dennoch nicht verkneifen. Beide lachen und genehmigen sich nach dieser „Sporteinlage" ein isotonisches Getränk (= Bier).
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Raising a new passion
Nina moved to another city because of her new job. At work, she quickly becomes friends with Julia, who, unlike her, is super athletic. Nina is more of a couch potato – nevertheless, the two girls get along very well. Julia tries to persuade Nina to go jogging with her. She raves about the good feelings after successfully completed runs. Nina is doubtful, but eventually agrees. She can now even understand Julia's enthusiasm a bit. In a joint morning run on a dirt track, it happens: Nina stumbles and twists her ankle. She lies on the ground in great pain.
Julia organizes the transport to the hospital, accompanies Nina there and does not leave her side. The doctor in charge diagnoses a broken ankle. Nina gets a SLC. Then the doctor hands her some crutches to stay mobile. Julia accompanies her home.
After some time - at a girls' night home - the two friends talk about Nina’s condition. Julia has noticed how well Nina handles her crutches and how positively she deals with her handicap. After some hesitation, Nina reveals that she has not had a cast leg for the first time due to previous accidents. Even walking on crutches is almost a habit for her. In addition, Nina gushes about what good, relaxing feelings she gains by wearing a cast. Julia is very sceptical, but listens interestedly.
A few days later, Nina is quite surprised: Julia is also fitted with a cast and crutches. She has suffered a fatigue fracture of the metatarsal bone on one of her last jogging laps.
Soon after, the two girls do a "Nordic walking" round with their walking casts (SLWC) and their crutches to a café in the city, where Julia admits that she can now understand the positive feelings of wearing a cast. She remarks that walking on crutches is – after all – a good exercise for the arms. The girls laugh and enjoy an isotonic drink (= beer).