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Literatur #37: Obelix GmbH & Co. KG

Zum ersten Mal sprechen wir in WfA-Literatur über einen Comic: Asterix und Obelix sind seit Jahrzehnten ein Phänomen, mehr als 300 Millionen Bände der Reihe wurden verkauft. Was aber lernen wir wirtschaftlich?
In dem Band „Obelix GmbH & Co. KG.“ hat Cäsar die Gallier noch immer nicht besiegt, aber er vertraut seinem wirtschaftlichen Berater Technokratus. Dieser betrachtet Luxus und die Versuchung des Gewinns als effektive Mittel, um die Gallier zu schwächen. Und so beginnen die Römer, den Galliern Hinkelsteine für horrende Summen abzukaufen. Obelix wird zu einem Händler von Hinkelsteinen mit einer semi-industriellen Produktionsweise.
Dabei wird eine rechte Kapitalismuskritik gezeichnet, bei der man sich fragen sollte: Sind Asterix und Obelix wirklich ein Vorbild?

Literatur:

Christine Gundermann: “50 Jahre Widerstand: Das Phänomen Asterix”, in: Zeithistorische Forschungen.

Seneca: Briefe an Lucilius, in: Ders.: Philosophische Schriften. Bd. 4., WBG.

Tacitus: Agricola, Reclam.

Albert Uderzo, René Goscinny: Obelix GmbH & Co. KG. Übersetzt von Gudrun Penndorf, Egmont Comic Collection.

Literatur #37: Obelix GmbH & Co. KG

Comments

Eine allgemeine Frage, die mir schon lange auf der Zunge brennt: Bei Sozialausgaben im Bundesetat spricht man gern von Ausgaben, die wir uns leisten als Gesellschaft. Bei wirtschaftlichen Subventionen von notwendigen Investitionen in unseren Wohlstand. Ausgehend davon nun meine Frage: Gibt es Studien oder Untersuchungen, die aufzeigen, wie stark bspw allein die minimale Kaufkraft von Bürgergeld-Empfängern ein Wirtschaftswachtum hier im Binnenmarkt fördern und aus denen man also Sozialausgaben rein mathematisch-wirtschaftlich als klügere Investition in unseren Wohlstand begründen könnte als vergleichsweise zB Milliardensubventionen in eine Fluggesellschaft, die wir mehr militärisch als wirtschaftlich brauchen (und eigentlich nur Kosten und Skandale wie untaugliche Regierungsflieger erzeugt). Ich fände es jedenfalls sehr schön, die ganzen Wirtschaftsliberalen in meinem privaten Umfeld mit ihren eigenen Waffen (also Statistik) zu Sozialpolitik-Fans machen zu können! :D

MS

Die erwähnte Grenze bei 5000€ im Monat schein nicht wirklich zu existieren. Der gleiche Forscher konnte Verbesserungen bis zu 500.000€ Jahresgehalt finden. Darüber hinaus hatte er nicht genug Daten. https://money.com/more-money-makes-people-happier/

Do


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