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Literatur #39: Breat Easton Ellis – American Psycho

Bret Easton Ellis war in den 1980er-Jahren das enfant terrible im US-amerikanischen Literaturbetrieb – und noch immer provozieren seine Werke. Sie provozieren aber keineswegs nur Ablehnung, sondern auch ein radikales Denken. Mit „Unter Null“ gelang Ellis ein vielbeachtetes Debüt, zum großen Skandal avancierte 1991 sein Roman „American Psycho“ noch vor dem Erscheinen, da Ellis‘ Verleger sich trotz eines bereits gezahlten hohen Vorschusses weigerte, das Buch zu veröffentlichen.
Zeitungen wie „The New York Time“ warnten vor dem Wall-Street-Thriller, und in Deutschland war er jahrelang indiziert. „American Psycho“ handelt von dem jungen Börsenspekulanten Patrick Bateman, der an der Wall Street ein Vermögen macht, auch wenn wir an keiner Stelle erfahren, wie genau seine Arbeit aussieht. Stattdessen schildert Ellis die Begegnungen mit Kollegen und die abscheulichen Gewalttaten, die Bateman in seiner Freizeit begeht.
Batemans Identität ist maskenhaft, seine Persönlichkeit hat kein Inneres, sondern setzt sich aus Marken von Luxusprodukten zusammen, die er konsumiert.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über diesen immer noch aktuellen Skandalroman und über die Verfilmung.

Literatur:

Bret Easton Ellis: American Psycho, Kiepenheuer & Witsch.

Literatur #39: Breat Easton Ellis – American Psycho

Comments

Der unzuverlässige erzähler ;)

Jan Gold

Wie immer eine großartige Kritik 😃 Ich persönlich würde mich über Fight Club freuen, vorallem was ihr von dessen Ende haltet🙃

David Lutz


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