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PearSupremacy
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Pizza Roadtrip (Deutsch) 1

(WG, XWG, Blob, Feederism)

Prolog

Jester Finch putzte sich seine Brille an seinem teuren Sakko ab und setzte sie anschließend wieder auf die Nase. Sein Mund stand halb offen, während er auf das aberwitzige Schauspiel vor sich blickte. Das Abwischen seiner Brille, hatte natürlich nicht dazu geführt, dass er das Geschehen vor sich als eine Halluzination oder Dreck auf seinen Gläsern hätte identifizieren können. Dafür wäre auch eine Menge Dreck nötig gewesen.

Langsam begann Finch nun über den großen Parkplatz zu schreiten. Seine Gedanken drehten sich um die finale Darstellung des Experiments vor sich, das er selbst gestartet hatte. Zahlreiche Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr sowie ein großer Kran parkten verstreut auf dem Gelände und Techniker und Rettungskräfte liefen mit Werkzeugen und anderem Material umher. All dieses Treiben konzentrierte sich um den abgestellten Auflieger eines Sattelschleppers. Ein Model für Schwerlasttransporte auf dessen stabilem Stahlkonstrukt ein großer, weißer Van stand. Auf seinen Seiten waren die Logos und Namen unzähliger Fast Food Marken und Restaurantketten aufgedruckt, viele davon mit Pizza als Hauptangebot. Die Räder des Vans waren für den Transport auf dem Auflieger ordnungsgemäß mit dicken Spanngurten gesichert worden aber Professor Finch erkannte schon auf diese Entfernung das es eigentlich völlig überflüssig gewesen war. Alle vier Räder waren platt und das Gummi dehnte sich unter den Felgen zu flachen Fladen aus. Zusätzlich sah man das eine der Achsen gebrochen war und sich zusammen mit dem Rest des Unterbodens, nach unten wölbte und gegen den Stahlboden drückten. Sämtliche Leitungen und Rohre unter dem Fahrzeug waren von dem, was das Metall so nach unten drückte, zerstört worden. Ohnehin schien der Van oder besser gesagt sein Inhalt so schwer zu sein das die Räder komplett in die Radkästen gedrückt wurden und die Stoßstangen sowie das ganze Chassis schon fast auf dem Transportanhänger auflagen.

Finch trat näher an das Fahrzeug heran und blickte zu dem völlig demolierten Wagen empor.

„Wow, hätte nie gedacht das es so weit gehen würde.“, sagte er ehrfürchtig zu sich selbst. Die weißen Türen und Wände des Vans waren extrem nach außen gewölbt, sodass die Seiten weit über den Rand des Aufliegers ragten. Es wirkte fast so, als hätte man irgendetwas im Inneren des Fahrzeugs so stark aufgeblasen das es die ganze Struktur des Wagens verformt hatte. Auf dem Dach waren einige Behälter und Geräte angebracht worden. Man erkannte diverse Tanks und Schläuche, welche teilweise durch Löcher in das Wageninnere führten.

Bis auf die Windschutzscheibe waren alle Fenster entweder heruntergelassen oder schon lange vorher entfernt worden. Dort wo sie fehlten und man eigentlich in den Innenraum hätte schauen können bot sich der seltsamste Anblick dieser ganzen Szene, wobei ein dermaßen deformiertes Fahrzeug, das aussah, als hätte man es von innen heraus ausgedehnt schon allein ziemlich komisch aussah.

Durch alle offenen Fensterrahmen schob sich eine weiche, cremige und schwer am Metall des Wagens herabhängende Masse. Mit verschiedenen Rollen und Säcken, welche sich daran gebildet hatten, quoll dieses Zeug an allen Ecken und Enden aus dem Van heraus und begann an den Seiten bereits weit herabzuhängen. Es wirkte fast wie eine Art Schaummasse oder als hätte jemand das weltgrößte Marshmallow in dem Van zum Schmelzen gebracht. Die Masse veränderte ihre Farbe über die Länge des Vans und so schmiegten sich Säcke und hängende, aufgeblähte Rollen in weiß an welche in beige oder dunkelbraun.

Auch die Windschutzscheibe war komplett mit dieser Masse gefüllt, welche sich auch dort in undefinierbare Formen und Kurven aufteilte. Dazu sah man Berge von Müll und Fast Food Verpackungen sowie etliche leere Flaschen und Dosen, sowie zerknitterte, fettige Pizzakartons, welche von der angeschwollenen Masse gegen das Glas gepresst wurden.

Finch betrachtete staunend den aus allen Nähten zu platzenden Van und war ziemlich zufrieden mit sich. Die Feuerwehrleute machten sich nun daran mit schwerem Gerät die Hülle des Fahrzeugs aufzuschneiden.

„Hey, das war aber knapp! Ich will das auf keinen Fall verpassen!“, rief eine Frauenstimme völlig außer Atem hinter dem Professor und er wandte sich um. Dr. Kate Monroe, die Psychologin, welche mit ihm in den letzten Monaten das Projekt geleitet hatte, welches nun zu diesem Spektakel geführt hatte, eilte so schnell es ihr möglich war, auf ihn zu. Sie hatte so nahe an den Einsatzfahrzeugen geparkt wie möglich. Dabei bemerkte Finch ebenfalls das sich eine gehörige Menge an Schaulustigen aus der Umgebung auf dem Parkplatz versammelt hatten und mit ihren Smartphones den Vorgang hier filmten.

„Keine Sorge Kate, es ging ja noch gar nicht richtig los.“, sagte der Professor und wandte sich lächelnd wieder dem Van auf dem Auflieger zu.

Als die Feuerwehrleute und Techniker sich darauf bewegten brachten die Schwingungen die Masse, welche aus dem Fahrzeug quoll zum Wackeln. Wie Pudding schwabbelte und wogte alles träge hin und her. Es wirkte wie Beutel gefüllt mit Pudding. Einer der Männer stieß gegen eine besonders üppige Rolle, welche aus einem der Fenster wucherte als er versuchte sich an dem zu den Seiten stark ausgebeulten Fahrzeug vorbeizudrücken. Als dies geschah, kam eine sehr gedämpfte, hohe Stimme aus dem Inneren des Vans.

„Hey, aufpassen bitte! Das tat weh!“

Sechs Monate zuvor…

Professor Finch saß hinter seinem Schreibtisch in dem Büro, welches er an der Universität, an der er aktuell lehrte, nutzte. Einige Jahre war er nun schon in dieser großen Stadt der US-Ostküste und hielt Vorlesungen über Ernährungswissenschaften, wobei er partiell die Gebiete Medizin, Biologie und Sport mit einfließen ließ, was bei dem Kernthema natürlich nahe lag. Immer schon hatte den Mann in seinen Fünfzigern das Fett interessiert und warum es Menschen so leicht fiel große Mengen davon an ihren Körpern anzuhäufen und dann meistens umso schwerer eben dieses wieder loszuwerden. Vor allem bei Frauen, welche von Natur aus einen höheren Körperfettanteil als Männer hatten, faszinierte ihn der Vorgang des Körpers wie er bei zu wenig Bewegung und der zu üppigen Zufuhr von Nahrung in alle Richtungen anschwoll. Diese Begeisterung war zwar stehts rein objektiv und wissenschaftlicher Natur gewesen aber dennoch Finchs größte Leidenschaft, der er mit ganzem Herzen folgte. Der Professor selbst war zwar schon immer darauf bedacht selbst dünn zu bleiben und stellte einen ziemlich großen, dünnen Hering in seinem Mittelklasseanzug dar aber umso lieber interessierte er sich für die Folgen und Auswirkungen von Übergewicht bei anderen Menschen. In einem komischen Kontrast zu seiner eigenen Figur hatte dem Professor seine Faszination für die wabbelige Masse, in welcher der Körper überschüssige Energie einlagerte, unter Kollegen und Studenten den Spitznamen „Fatty“ Finch eingebracht. Neben den allgemeinen Funktionen und Auswirkungen von Fett interessierten ihn auch ungemein die Gründe und Methoden, mit denen sich diese Personen so fett gefressen hatten und von denen es in den USA vermutlich mehr gab als in jedem anderen Land der Erde.

Seit geraumer Zeit bereitete er nun schon ein spezielles, um genau zu sein sehr spezielles Projekt vor. Die Universitätsvorstand und der Dekan waren bereits, als er sein Vorhaben nur in den gröbsten Zügen umrissen hatte, abgeschreckt und angeekelt gewesen. Von ihnen hatte er demnach keinerlei Förderung und Unterstützung erhalten, um sein Vorhaben zu realisieren. Durch seine zahlreichen guten Beziehungen war es ihm allerdings glücklicherweise gelungen einige große Partner mit gut gefüllten Brieftaschen an Bord zu holen welche den ganzen Spaß finanzieren würden. Dazu hatte er mehrere vertrauenswürdige Personen für dieses Forschungsprojekt akquirieren können die ihm nun dabei helfen würden die wundervollen Abgründe der Fresssucht und ihre Auswirkungen auf den Körper junger Frauen, zu erforschen.

Inzwischen war alles, was nötig war vorbereitet und der Weg stand fest. Das einzige Problem war über die vergangenen Monate gewesen Probandinnen zu finden welche sich bereit erklärten an dem Unterfangen teilzunehmen. Selbst mit einer großzugigen Bezahlung, welche in allen Aushängen und Anzeigen im Internet in Aussicht gestellt wurden, hatten sich lange keine passenden Kandidatinnen finden können. Vermutlich lag es auch daran das Finch das ganze Vorhaben in diesen Annoncen ziemlich vage gehalten hatte, um niemanden abzuschrecken. Es war lediglich von einer Langzeitstudie über den Verzehr verschiedener Lebensmittel die Rede. Zuerst hatte der Professor geglaubt das diese Beschreibung in Kombination mit der spärlichen Beschreibung eher für viele Bewerberinnen sorgen würde und dass man erst anschließend unter all den Frauen passende auswählen würde, allerdings hatte sich das als falsch herausgestellt. Immerhin waren nach einiger Zeit schließlich doch fünf passende Kandidatinnen zusammengekommen.

Finch nahm einen Schluck von seinem Kaffee und überflog die Daten auf seinem Computerbildschirm. Er war schon ein wenig aufgeregt das es nun bald losgehen würde. Natürlich bestand immer die Möglichkeit das eine oder mehrere der Frauen, welche alle an dieser Uni eingeschrieben waren, kalte Füße bekam und von dem Vorhaben absprang, aber das glaubte Finch eigentlich nicht. Eine seiner Partnerinnen bei diesem Projekt, die Psychologin Kate Monroe, war dabei eine große Hilfe gewesen und er wusste anhand der von ihr erstellten Persönlichkeitsgefühle ziemlich genau wie die fünf Frauen in seinem Forschungsprojekt tickten. Er würde dafür sorgen, dass sie bis zum Ende des für drei Monate angelegten Vorhabens am Ball blieben und nicht hinschmissen.

Dann klopfte es an der Tür zu seinem Büro und drei seiner Partner bei diesem Projekt betraten den Raum, als hätte Finch sie mit seinen Gedanken herbeigerufen.

Als erstes betrat Dr. Kate Monroe das Büro. Eine schlanke Frau in ihren Fünfzigern in einem nichtsagenden, biederen, grauen Kostüm und einer schwarzen Brille, welche sie gerade zurechtrückte, als sie eintrat. Mit ihr hatte Finch nicht nur die Profile der Bewerberinne durchgearbeitet, sondern das ganze Projekt ersonnen und vorbereitet. Während er sich mehr auf die körperlichen Aspekte des Fettwerdens konzentrierte, hatte war Monroe auf Abhängigkeiten, besonders im Bezug auf Nahrungsmittel, Essstörungen sowie das generelle Verhalten von Menschen zu Exzessen und Überfluss. Monroe war Finchs geistiges Gegenstück und beide bildeten sozusagen das Paar von Vater und Mutter dieses Projekts.

Nach der Psychologin betrat ein schneidiger Mann in schwarzem Anzug und gegelten Haaren das Büro des Professors. Richard Gallecki war ein hochrangiges Tier in der Marketingabteilung von World Pizza, einer weit verbreiteten Fast-Food-Kette, welche sich auf Pizza und diverse andere Gerichte in der italienischen Küche spezialisiert hatte. Er war mit seinem Unternehmen für die Versorgung der Probandinnen mit einer ausreichenden, um nicht zu sagen endlosen Menge an Fast Food verantwortlich. Zwar waren noch diverse andere, kleinere Ketten und Lokale inzwischen mit an Bord um beizeiten Unmengen an Fettigem, Salzigem und Süßem zu liefern aber World Pizza würde für die Masse der Verpflegung aufkommen. Auch steuerten sie das an Geld bei was Finch von der engstirnigen Universität verweigert worden war. Für Gallecki und seine Firma war es im Grunde nur eine einzige, riesige Werbeveranstaltung. Viele Fast Food Konzerne ähnlicher Größe und Reichweite wären vor der Art Bekanntheit welche vermutlich durch die Natur dieses Projektes erzeugte abgeschreckt worden aber World Pizza war sich scheinbar im Klaren, worum es wirklich ging. Man konnte mit gesunden Alternativen, mit Nachhaltigkeit oder veganen Gerichten werben aber am Ende waren es doch die Fettsäcke dieser Welt, welche sich voller Genuss und jegliche Risiken ignorierend immer mehr Fast Food reinschaufelten. Genau diese Klientel würde man mit dem geplanten Versuch noch neugieriger und vor allem noch hungriger auf Essen machen, als sie es ohnehin schon waren, und das aus verschiedenen Gründen. Finch war das alles nur Recht, solange es World Pizza dazu bracht mitzumachen und alle Rechnungen zu bezahlen die anfielen.

Zu guter Letzt watschelte eine recht kleine aber enorm fette Frau in das Büro. Fasziniert beobachtete Finch jedes Mal wie der hängende, schwabbelnde Wanst, den die Dame vor sich herschleppte, hin und her wogte. Es war schon eine ordentliche Fettschürze und dem Professor gefiel das das Sommerkleid der Frau etwas zu eng für ihren Umfang zu sein schien. Sehr deutlich zeichneten sich die beiden Fettringe ab, in welche ihr Bauch geteilt war, die untere sackte bis vor die massigen Schenkel der jungen Dame. Jede Fettfalte und Rolle sowie jede Delle von Zellulite waren unter dem gelben Stoff zu erkennen, ebenso der tiefe, große Bauchnabel. Ein beachtliches paar Titten schwappte oberhalb des Wanstes umher und kämpfte mit dem Stoff des Kleides. Oberarme, dick wie Kopfkissen sowie ein paar fettbeladener Hüften und zwei gewaltige schwabbelnde Arschbacken komplettierten das Bild. Schwer hievte die Frau, welche auf den Namen Lara Rose hörte und einen Doktortitel in Biologie und Pharmakologie ihr Eigen nannte, ein baumstammdickes Bein am anderen vorbei. Sie schien den anderen beiden Personen hinterhergehastet zu sein, da sie selbst für ihre krankhaft Fettleibigen Verhältnisse schwer schnaufte. Das tat Finch leid welcher sich stehts bemühte die Bedürfnisse von übergewichtigen Menschen, welche er doch so ungemein faszinierend fand zu berücksichtigen. Als Dr. Rose mit träge wogenden Fettmassen und sich hektisch heben und senkender Brust unter ihren weichen Monsterglocken neben den anderen zum Stehen kam, begrüßte Finch sie alle persönlich. Zuletzt schüttelte er die pummelige Hand der Fetten und blickte in ihre blauen Augen. Er war sehr froh, dass sie mit dem Pharmaunternehmen für das sei, tätig war mit an Bord war. Andererseits wäre das Vorhaben in der Form und Länge gar nicht machbar gewesen. Er bedachte die fette, blonde Doktorin mit einem gütigen Lächeln und sie lächelte etwas verlegen zurück. Finch wusste das sie eine von der Sorte Fettleibiger war die unter ihrem Gewicht litten und sich selbst damit nicht leiden konnten und für die Essen immer mit Scham und Schuldgefühlen verbunden war. Er hoffte sehr das sich das eines Tages noch änderte, vielleicht auch durch den Verlauf dieses Experiments.

„Danke dass sie alle hergekommen sind. Es dauert noch einige Minuten, bis ich unsere ausgewählten Probandinnen für unser Gespräch erwarte.“, begann Finch und blickte freundlich in die Runde wobei sein Blick einen Moment länger auf dem runden Gesicht und dem Hängewanst von Dr. Rose verweilte.

„Darf ich ihnen einen Kaffee anbieten, solange wir warten oder ein anderes Getränk?“

Einige Minuten später hatten alle Anwesenden hinter Finchs Schreibtisch Platz genommen und hatten eine Tasse Kaffee in ihren Händen. Rose quoll in ihrem völlig überstrapazierten Kleid regelrecht von dem bemitleidenswerten Stuhl und schlürfte ihr Getränk. Fett wölbten sich die aufgedunsenen Brüste unter dem Stoff ihres Kleides gegen die massigen Unterarme, welche sie auf ihrem Wanst abgelegt hatte.

Einige Minuten später in denen der Professor mit seinen Gästen schwatzte, klopfte es an der Tür. Er stellte die Tasse auf seinem Schreibtisch ab und blickte auf die Uhr im rechten, unteren Rand seines Computerdesktops. Die Probandinnen schienen pünktlich zu sein. Es war immer gut sich auf Menschen verlassen zu können, bei einem Projekt wie diesem noch mehr als ohnehin schon im täglichen Leben.

Finch schlug die Beine übereinander und nahm die Akten von seinem Tisch welche die Informationen über die Freiwilligen enthielt, die sich gemeldet hatten. Ein kurzes Räuspern und dann sagte er: „Herein, bitte.“

Die Tür zu dem Büro öffnete sich und nach und nach kamen vier junge Frauen in den Raum hinein. Von schüchternem Lächeln, über skeptische Neugier bis kaum zu verbergende Begeisterung waren bei ihnen sämtliche Ausdrücke in den hübschen Gesichtern vertreten. Das war etwas das Finch bereits positiv aufgefallen war, als er Einzelgespräche mit den Probandinnen geführt hatte. Alle waren ausnehmend schön und zudem alle recht jung. Ein Umstand, denn er begrüßte, wobei es für sein anstehendes Projekt im Grunde irrelevant war. Um genau zu sein hätte er sich sogar eher ein paar ältere Frauen für das Unterfangen gewünscht wobei es von vornerein unwahrscheinlich an der Universität passende Kandidatinnen zu finden.

Was Finch auffiel, war allerdings das es eigentlich fünf Frauen sein sollten aber von ihr schien jede Spur zu fehlen. Er sah jede der jungen Damen vor sich einmal lächelnd an und studierte dann seine Akten. Stacy Conroy, Anthropologie-Studentin und Mitglied des Cheerleader Teams fehlte scheinbar. Finch hatte von Anfang an bei der erst 21-jährigen Blondine die größte Gefahr gesehen, dass sie entweder kalte Füße bekommen oder ihren Verpflichtungen im Projekt nicht nachkommen würde. Stacy war ein recht arrogantes Püppchen mit reichen Eltern. Ihr Studium war im Grunde nur ein Alibi, um ihren Eltern zu zeigen, dass sie sich um Job und Karriere bemühte, bloß damit Geld für Partys und Lifestyle weiter ohne Probleme flossen. Finchs Einschätzung nach war sie unzuverlässig, viel zu sehr auf ihren schlanken Körper und die damit verbundene, vermeintliche Anerkennung und Wertschätzung fixiert und generell eine typische Person der Generation X.

„Guten Tag meine Damen, setzen sie sich bitte.“, sagte Finch und wies auf die fünf Stühle, welche er vor seinem Schreibtisch platziert hatte. „Wissen sie, wo Miss Conroy ist, sie hatte sich nicht bei mir gemeldet?“, fragte er seufzend und deutete auf den einzigen noch verbliebenen, leeren Stuhl. Vermutlich sollte er froh sein das nur eine seiner Kandidatinnen abgesprungen war. Wenn er Pech hatte, würden vielleicht sogar die übrigen vier Damen angeekelt und wütend aus dem Büro stürmen, sobald er die wahre Natur dieses Projektes erläutert hatte. Damit musste man bei einem solchen Vorhaben wohl rechnen.

Eine der anwesenden Damen die mit übereinander geschlagenen Schenkeln dasaß machte eine gelangweilte Handbewegung und rollte mit den Augen. Ihr Name war Sofia da Luga und sie war eine Halbafrikanerin mit französischem Einschlag. Sie war bereits etwas mollig auf ihren 1,70m, was Finch begrüßte, aber die junge Frau war noch weit davon entfernt von ihm als dick bezeichnet zu werden. Für ihn war es aber sehr willkommen, dass sie eine natürliche Veranlagung dazu hatte immer etwas mehr zu essen als andere und dies auch sehr genoss, was wiederum zu den augenscheinlichen Zusatzpfunden geführt hatte, welche sie nun unter ihrer Jeans und dem weißen Sweatshirt nur bedingt verbarg. Schöne, große, saftige Brüste, ein süßes Bäuchlein, welches im Sitzen seine Röllchen demonstrierte, sowie ein runder, bereits etwas ausladender Po rundeten die Erscheinung der hübschen Brünetten mit der karamellfarbenen Haut ab.

„Vermutlich liegt sie noch zerzaust in dem Bett von ihrem Studentenverbindungsstecher und hat den Kater ihres Lebens nach der letzten Nacht.“, sagte Sofia geringschätzig. Die Frau, die neben ihr saß, drehte ihr den schönen Kopf zu und sah sie vorwurfsvoll an. Abby Mason eine meistens etwas schüchterne und reservierte Studentin mit erstklassigen Noten. Finch hatte sie, nachdem sie sich für das Projekt gemeldet hatte, auf dem Campus eingehender beobachtet und ihre Schulakten durchgelesen. Zusätzlich hatte seine Partnerin Kate Monroe ihn mit einigen nützlichen Informationen bezüglich der rot-blonden Abby versorgt. Diese hatte in der Vergangenheit öfter mit Fressanfällen und Fettsucht zu kämpfen gehabt, es aber geschafft sich mit einer strikten Diät auf etwas über 70kg abzumagern. Mit ihren nur 1,66m war sie damit dennoch sogar noch etwas molliger als Sofia und ein hübscher Bauch auf welchen zwei ordentlichen Titten unter einem kaschierenden Pullover ruhten waren das Ergebnis von Abbys nur mühsam im Zaum gehaltenen Fresssucht. Diverse familiäre Probleme und Mobbing in der Vergangenheit hatten laut Dr. Monroe wohl zu diesem gestörten Essverhalten geführt. Nach einigen Sitzungen bei der Psychologin, welche neben ihrer Tätigkeit als Dozentin auch in der Gesundheitsbetreuung der Uni tätig war, hatte diese Abby aber unverzüglich an Finch weitergeleitet. Laut ihr würde sich die junge Frau perfekt in dem Projekt machen. In Abby schlummerte ein tiefes, extremes Verlangen sich gehen zu lassen und eine unendliche Leere in ihr mit Essen zu füllen. Sowohl Finch als auch Monroe waren schon sehr gespannt darauf die Auswirkungen dieser psychologischen Gegebenheiten während des anstehenden Projekts zu beobachten.

„Sag doch nicht sowas.“, ermahnte Abby ihre Sitznachbarin mit missbilligendem Tonfall. Die Rot-blonde Frau knete dabei leicht nervös ihre süßen Hände in ihrem weichen Schoß. „Vor allem nicht jetzt.“, fügte sie hinzu und ihr Blick zuckte zu den vier Personen hinter dem Schreibtisch, welche die jungen Frauen aufmerksam musterten.

„Mir doch scheißegal.“, verkündete Sofia desinteressiert und schenkte Abby einen herablassenden Blick, der sie erröten ließ.

„Es kann ruhig jeder wissen, was mit Stacy abgeht. Unserer perfekten Stacy. Allein der Name klingt schon nach perfekter Schlampe.“

„Woah, meine Damen, für eine solche Wortwahl gibt es doch keinen Grund.“, sagte Finch beschwichtigend und hob seine Hände. „Miss Conroy scheint sich entweder zu verspäten oder hat wohl das Interesse an dem Unterfangen verloren, welches wir planen, ohne uns davon in Kenntnis zu setzen. Wie dem auch sei, wir…“

„Die zuverlässigste war sie ja noch nie. Warum auch wenn man einfach dem Professor nach der Vorlesung einen blasen kann, statt gute Noten zu schreiben.“, unterbrach ihn die dritte Frau vor dem Schreibtisch. Eine Dame mit scheinbar asiatischen Wurzeln, kurzen pechschwarzen Haaren und mehren Piercings in Lippen und Augenbrauen. Sie hatte die Arme vor der weichen Brust verschränkt und blickte recht trotzig. Ihr Name war Ayo Hirohito und sie war von der ganzen Gruppe junger Frauen sowohl die kleinste als auch die schwerste. Knapp 80 Kilo schleppte sie auf ihrem süßen Körper mit sich herum und war damit unverkennbar im Territorium des Dickseins angelangt und dieser Umstand ließ sich weder mit Kleidung kaschieren noch wegdiskutieren. Unter einem schwarzen Kleid zeigten sich einige hübsche Speckrollen und über den ebenfalls schwarzen, kniehohen Stiefeln wölbte sich der süße, weiße Speck ihrer weichen Oberschenkel hervor.

„Wie auch immer…“, schaltete sich nun Dr. Monroe ein und blickte streng in die Runde der jungen Frauen, um das Gespräch wieder auf das bevorstehende Projekt zu lenken. Die letzte der Damen welche bis jetzt noch kein Wort gesagt hatte saß ruhig mit übereinandergeschlagenen Beinen auf ihrem Stuhl und hatte mit mildem Interesse den giftigen Kommentaren der anderen Probandinnen über Stacy Conroy zugehört. Ihr Name war Maya Lorantes, eine selbstbewusste aber meistens ruhige und reservierte Latina. Auch sie war recht klein und mit ihren etwas über 70kg ebenfalls ein wenig mollig. Süße Kurven und kleine Speckpolster zeichneten sich überall unter ihrem weißen Sommerkleid ab. Ein hübsches Paar Brüste füllten ihren üppigen Ausschnitt.

Maya warf mit einer Kopfbewegung ihr schulterlanges, braunes Haar zur Seite und räusperte sich etwas bevor sie sprach: „Herr Professor vielleicht sollten sie einfach mit der Erklärung anfangen. Wenn jemand fehlt, dann können wir auch nichts dagegen unternehmen.“

Finch nickte ihr freundlich zu und ging noch einmal die Unterlagen vor auf seinem Schreibtisch durch. Er und Monroe hatten sich lange und ausgiebig über die Kandidatinnen unterhalten. Maya Lorantes würde mit ihrer ruhigen, aber bestimmten Art die Gruppe gut zusammenhalten und beruhigen können, was vermutlich im Laufe des Projektes auch nötig sein wird.

Bevor der Professor wieder das Wort ergreifen konnte, öffnete sich die Tür zu seinem Büro, ohne das es zuvor geklopft hätte. Leicht außer Atem und gleichzeitig verlegen als auch etwas überheblich grinsend schob sich eine junge, blonde Frau in den Raum und schloss die Tür sofort wieder hinter sich. Die Köpfe aller Anwesenden wandten sich zu der Blondine um, wobei Sofia und Ayo ziemlich giftige und missbilligende Blicke aus ihren hübschen Augen verschossen.

„Schön, dass sie es doch noch geschafft haben Stacy. Wir wollten gerade mit der Erläuterung unseres Projektes anfangen, also haben sie noch nichts verpasst.“, begrüßte Finch die junge Frau freundlich. Stacy war ein typisches, amerikanisches Cheerleader Püppchen mit perfekten Haaren, perfekten Zähnen und einem, zumindest für den normalen Geschmack, perfekten Körper. Ihre schlanke Figur mit einigen netten Rundungen war in ein enges Top und eine noch engere Jeansshorts verpackt. Schnell verstaute Stacy ihr großes Smartphone in der Gucci Tasche, welche sie über ihrer Schulter trug, und ging zu dem noch freien Stuhl vor dem Schreibtisch.

„Hey Leute, tut mir voll leid. Ich hab mich mit einer Freundin verquatscht.“, sagte die Blondine leichthin und setzte sich auf den freien Platz. Natürlich waren es nur ein paar Minuten Verspätung aber für Finch ging es um die generelle Zuverlässigkeit seiner Probandinnen. Allerdings war er im Moment einfach nur froh darüber das nun doch alle fünf Frauen, mit denen er geplant hatte mit an Bord waren. Außerdem hatte er mit Monroe lange darüber gesprochen, dass ein etwas schwierigerer und selbstbezogener Charakter wie Stacy in dem Projekt ziemlich interessant werden könnte.

„Alles in Ordnung, wir haben ja noch nicht richtig angefangen.“, sagte Monroe gleichmütig. Ayo schnaubte etwas verächtlich, was Stacy im Grunde nicht überhören konnte aber es dennoch ignorierte. Sofia verschränkte wieder die Arme vor ihrer üppigen Brust und blickte demonstrativ, genervt an die Decke. Abby schien sich auf ihrem Stuhl zusammen zu kauern und gar nichts mehr sagen zu wollen. Nur Maya wirkte ausgeglichen und hatte Stacy nur kurz angesehen als diese neben der Latina Platz genommen hatte und sah nun wieder erwartungsvoll in Richtung Finch. Was dies doch für völlig verschiedene Typen von Frauen waren, welche sich alle auf ihre Weise durch den Stress des Studiums und des Lebens im Allgemeinen kämpften, dachte sich der Professor. Für die soziale Komponente des Projektes wäre diese Konstellation einfach perfekt.

„Nun denn, Prof. Finch.“, sagte Richard Gallecki und klatschte gut gelaunt in seine Hände. „Verlieren wir nicht mehr Zeit und legen sie mit ihrer Präsentation los.“

Der fettverliebte Wissenschaftler war ganz der Meinung seines Unterstützers und Geldgebers aus den Reihen der Systemgastronomie. Somit begann Finch endlich seinen Vortrag um das bisher immer nur einigermaßen schwammig umrissene Projekt detaillierter zu erklären. Dazu nahm er seine Unterlagen, eine Karte der USA sowie seinen PC-Bildschirm, welchen er zu den fünf Damen drehte, zur Hilfe nahm.

„Nun, wie sie alle wissen, meine Damen, besteht dieses Projekt zu einem großen Teil darin extrem hohe Mengen an Nahrung zu verzehren. Das haben sie ja schon der Anzeige entnommen aufgrund welcher sie sich bei mir gemeldet hatten, soweit so einfach. Wir planen sie alle über einen Zeitraum von 6 Monaten auf eine von uns, und mithilfe unserer Sponsoren von World Pizza und anderen gastronomischen Unternehmen ausgearbeiteten Diät zu setzen. Dieser spezielle Ernährungsplan wird vermutlich zu einer gewissen Gewichtszunahme bei ihnen allen führen, was wohl allen klar sein dürfte.“

Finch blickte jede der Freiwilligen einmal an, von der schlanken, stehts auf ihr Äußeres und das Gewicht achtende Stacy bis zu dem ziemlich molligen und mit saftigen Kurven verzierten Ayo welche sicherlich ganz und gar keine Kostverächterin war. Alle hörten dem Professor aufmerksam zu und es war nicht einfach die Meinung zu seinen Worten in ihren Gesichtern zu erkennen. Immerhin war keine von ihnen geschockt da diese Aspekte des Projekts tatsächlich bereits in der Anzeige beschrieben wurden. Nicht einmal die Cheerleaderin und klassisches Mitglied der „Coolen Kids“ Stacy zeigte eine ablehnende Reaktion auf die Aussicht Fett anzusetzen.

„Wir werden mit regelmäßigen Tests und verschiedenen Kontrollgeräten ihre Entwicklung genau überwachen und der ganze Prozess wird natürlich unter strengster, medizinischer Aufsicht stattfinden. Zusätzlich werden wir ein neues Medikament an ihnen testen und wie sich dieses auf ihre Gesundheit und den Prozess der Gewichtszunahme auswirkt.“

Er wies lächelnd auf die extrem fette Frau neben sich deren wogende Fettmassen im Sitzen bedrohlich den Stoff ihres Kleides strapazierten. Dr. Lara Rose lächelte zurück, während ihre massigen, mit fett vollgestopften Titten die Nähte an ihrem Dekolleté mit jedem Atemzug spannte.

„Dr. Rose hier, hat das entsprechende Produkt entwickelt, welches dazu dienen soll, die negativen Effekte von schneller oder massiver Gewichtszunahme zu bekämpfen oder gar völlig zu negieren. Diabetes, Bluthochdruck, etc., sie verstehen meine Damen. Dr. Rose hat eine hervorragende und bahnbrechende Arbeit geleistet zu deren Vollendung wir mit diesem Experiment beitragen werden.“

Kurz räusperte sich der Professor, während er die große Karte ausbreitete, auf welcher eine etliche Haken schlagende Route von der Ostküste der USA zur Westküste und wieder zurück, eingezeichnet war.

„Noch wichtiger als die Nahrungsaufnahme und der medizinische Aspekt an sich ist aber der sozialpsychologische Aspekt dieses Vorhabens und damit einhergehend die Umgebung, in welcher sie sich in den nächsten sechs Monaten aufhalten werden und in welcher sie Fett ansetzen sollen.“

„Soll heißen, Professor?“, fragte Ayo skeptisch und zog eine ihrer schmalen Brauen hoch.

„Werden wir das alles nicht hier auf dem Campus machen? In einem der Labore oder so?“, erkundigte sich Abby etwas verunsichert und wickelte, ohne es zu bemerken immer wieder eine ihrer rot-blonden Haarsträhnen um ihren Zeigefinger.

Finch räusperte sich und fuhr fort: „Der Hauptfokus dieses Experiments wird darin bestehen zu beobachten, wie sich Gewichtszunahme auf das Leben in engstem Raum auswirkt und genauso umgekehrt. Ebenso wird der Aspekt eine Mobilität zu haben mit welcher man sich dort hinbegeben kann wo auch immer man es möchte ohne feste Plätze zum Wohnen einer…sagen wir mal, extrem eingeschränkten Bewegungsfreiheit gegenübergestellt. Dynamiken, welche sich aus diesen Punkten ergeben werden auf ihren direkten Zusammenhang mit sowie ihre Wirkung auf Nahrungsaufnahme und Gewicht geprüft werden.“

Sofia da Luga hob ihre Hand, um einen Einwand vorzubringen. Etwas verwirrt fragte sie: „Wie soll das funktionieren? Widerspricht sich das nicht selbst mit der großen Mobilität und trotzdem eingeschränkten Bewegungsfreiheit?“

Lächelnd schüttelte Finch den Kopf. „Lassen sie es mich erklären.“

Er tippte etwas auf seiner Tastatur ein und öffnete einen Dateiordner seines auf seinem Desktop. Dann wies er mit der Hand von dem Bild was sich auf dem monitor geöffnet hatte zu der Karte auf seinem Tisch.

„Der Plan ist das sie die kompletten sechs Monate gemeinsam in diesem von uns modifizierten Van verbringen. Gemeinsam und mit praktisch null Ausstiegen werden sie in diesem Fahrzeug leben und die von uns festgelegte Route abfahren, welche sie, wenn alles nach Plan verläuft, bei Beendigung dieses Experiments wieder an ihrem Ausgangspunkt ankommen lassen wird. Während dieser Reise werden sie von uns und unseren Mitarbeitern permanent begleitet werden und mit allem versorgt werden, was sie zwischendurch brauchen.“

„Soll das etwa bedeuten wir sollen SECHS Monate in einem verdammten VAN zusammengequetscht leben?“, fragte Sofia und ihre haselnussbraunen Augen wurden groß vor Ungläubigkeit.

„Glauben sie das sowas wirklich möglich ist?“, fragte Maya Lorantes und blickte zweifelnd nacheinander jede der anderen, jungen Frauen an. „Ich meine wir sehen ja gerade das wir alle etwas… unterschiedlich ticken.“, fügte sie vorsichtig hinzu und lachte etwas unsicher.

„Denkt ihr so ein kleiner Roadtrip wäre etwa nicht zu schaffen?“, fragte Stacy und bedachte die anderen mit einem etwas abschätzigen Blick.

„Oh mein Gott, du bist so fucking arrogant.“, kam es von Sofia welche sich drehte und etwas vorbeugte, um an den üppigen Titten von Abby und Maya vorbei zu Stacy schauen zu können. „Gerade du brauchst doch eine Tonne Beautyprodukte und Pflege jeden Tag und ich glaube nicht das deine 5000 Schuhe und der Inhalt deiner drei Kleiderschränke in diesen Van passen wird. Kein luxuriöses Badezimmer in der Wohnung neben dem Campus das Daddy dir spendiert.“, giftete die junge, schwarze Frau in Richtung der Blondine

„Wir werden sehen ob dies möglich ist, Miss Lorantes.“, sagte Finch. Dann fügte er an alle Frauen gewannt hinzu: „Genau das ist der Punkt. Können Menschen in einer solchen Umgebung, auf so engem Raum, eine so lange Zeit zusammen verbringen? Vor allem wenn der Faktor des Essens so schwerwiegend ist wie bei uns.“

„Wie viel sollen wir denn zunehmen?“, fragte Abby etwas unsicher aber noch nicht besorgt. Sofia und Stacy funkelten sich weiterhin wütend an, sagten aber nichts weiter.

Lächelnd sah Finch jeden seiner Kollegen an und blickte dann wieder zu den fünf jungen, hübschen Frauen vor seinem Schreibtisch.

„Das liegt ganz bei ihnen und ihrem Essverhalten meine Damen. Wir werden sehen, wo wir landen, wenn die sechs Monate geschafft sind. Erstmal will ich ihnen alles weitere erklären. Es gibt auch noch einige spezielle Dinge im Bezug auf das Medikament, welches sie für die zu erwartende Gewichtszunahme testen sollen, das wird ihnen Dr. Rose erklären und dann gibt es noch einen Fragebogen für sie auszufüllen. Der bezieht sich grundsätzlich auf eventuelle Allergien und welche Lebensmittel sie besonders mögen und welche nicht.“ Finch wies auf einen Stapel an Papier mit diversen Tabellen und Feldern zum Ankreuzen.

„Danach können wir gerne gemeinsam über den Campus gehen und uns den Van anschauen den sie verwenden werden. Wir haben ihn erst vor kurzem fertig umgebaut.“

Der Start

Es hate noch einige Streitigkeiten gegeben, es hatte noch diverse Fragen gegeben, teilweise schlaue und gerechtfertigte, teilweise auch dumme und unnötige, welche Finch natürlich trotzdem gern beantwortet hatte. Nach dem Gespräch im Büro des fettliebenden Professors und auch nach der Besichtigung des umgebauten Vans hatte ziemliche Aufregung unter den fünf Frauen geherrscht. Jede schien ihre eigene Meinung zu dem Projekt zu haben, aber keine schien dem allem wirklich völlig abgeneigt gegenüberzustehen, auch wenn sich manche mit dem Gedanken so lange zusammen in einem Fahrzeug eingequetscht zu sein nicht behagte. Dennoch hatte keine der Damen einen Rückzieher gemacht was Finch und seine Kollegen sehr gefreut aber auch überrascht hatte. Eine Woche nach dem gemeinsamen Gespräch hatten sich alle Beteiligten auf dem großen Parkplatz des Campus eingefunden. Aufgeregt hatten Finch, Monroe und Rose schon früh, bei herrlichem Wetter auf die fünf Damen gewartet. Mit Hilfe von James Hale, einem jungen Mann, der schon lange der Assistent von Professor Finch war, hatten sie noch die letzten Vorbereitungen an dem großen Van vorgenommen. Dr. Rose stand neben ihnen, in einem viel zu engen Top und Leggins, welche sich allergrößte Mühe gaben, die schwellenden, ausufernden Fettmassen ihrer unteren Hälfte zu bedecken, ohne zu reißen. Leicht schwitzend fächerte die fette Wissenschaftlerin sich mit der pummeligen Hand Luft zu. Der Himmel war blau und wolkenlos und die Sonne des bisher recht milden Sommers schien warm auf den Parkplatz herunter.

„Da kommen sie.“, sagte Dr. Rose und alle drehten sich in Richtung des großen Hauptbaus der Universität mit Kuppeldach herum.

Alle wandten sich um. James Hale steckte den Kopf aus dem offenen Fenster des Vans in welchem er gerade saß, um einige nachträglich eingebaute Dinge zu überprüfen.

Voller Vorfreude und Erwartung rieb sich Finch seine Hände und blickte grinsend zu Monroe und Rose. Die fünf Freiwilligen kamen in Richtung des Vans getrottet, jede von ihnen nur mit einer kleinen Tasche ausgestattet. Zuvor war diese einer der größten Streitpunkte gewesen und bei einigen der Frauen, allen voran Stacy natürlich, war es extrem schwierig gewesen das Gepäck für die Reise auf das nötigste zu beschränken. Selbst mit der Erklärung von Finch, das alles, was sie über die sechs Monate hinweg brauchen würden, von James Hale bei den geplanten, fast täglichen Stopps übergeben werden würde. Die fünf jungen Frauen in ihrer fahrenden Unterkunft würden permanent von außen mit allem versorgt werden, was sie benötigten, um so zu gewährleisten das sie die Ausstiege auch tatsächlich auf ein absolutes Minimum reduzieren konnten. Im Grunde gab es nur zwei Dinge, welche mehr oder weniger zusammengehörten, und den Frauen Unbehagen bereitet hatten und von Finch, Monroe und Rose die intensivste Überzeugungsarbeit erfordert hatten. Zum einen gab es das Problem der Hygiene. Dafür war der Van unter anderem am aufwendigsten umgerüstet worden. Im Grunde war der komplette Innenraum nun eine einzige Dusche mit wasserdichten Armaturen und unempfindlichen Polstern. Der Boden konnte durch eingebaute Öffnungen jede Flüssigkeit aufnehmen und zusätzliche Gebläse mit Heißluft würden die Mädels nach ihrer Reinigung wieder trocknen, wobei dem Projekt zumindest aktuell noch die relativ warme Jahreszeit zugutekam. Den Frauen würde es bei diesen Temperaturen sicher noch nichts ausmachen sich etwas in der warmen, angenehmen Umgebungsluft und den Sonnenstrahlen zu trocknen, als wären sie gerade frisch aus einem Pool gestiegen. Besagtes Reinigen würde über ausziehbare Schläuche mit kleinen Duschbrausen an den Enden erfolgen, über die jeder Sitz nun verfügte. Natürlich würde dies ein sehr gewöhnungsbedürftiger Vorgang für die Frauen werden aber genau das war ja auch während des Experiments gewollt. Außerdem wusste Finch, das wenn alles nach Plan verlaufen würde, sich die Mädels schon sehr schnell keine Gedanken mehr über solche Nichtigkeiten machen würden, dann würden sie sich alle nur noch für ihre Mägen interessieren und wie sie diese so schnell wie möglich wieder zum Bersten vollstopfen konnten, oder wann der nächste Stopp wäre, um neues Essen zu ordern.

Eine andere Sache waren die Toilettengänge, welche die fünf Frauen selbstverständlich jeden Tag wahrnehmen mussten. Das Medikament, welches das Unternehmen von Dr. Rose herstellte, würde dafür sorgen das der Körper so gut wie alles was aufgenommen auch verwertet wurde aber selbst dann war es natürlich unabdinglich große und kleine Geschäfte zu verrichten. Zwar gab es auch dafür eine im Van eingebaute Lösung aber zu der hatte Finch bisher noch geschwiegen. Sie würde erst später zum Tragen kommen, wenn die fünf Mädels sich mit ihrer Situation und dem Leben, essen und fetter werden im Van angefreundet hatten. Bis dahin musste leider jeden Tag mindestens ein fester Halt eingeplant werden, an dem sich alle Insassen erleichtern konnten. Zwar war dies etwas entgegen den Intentionen des Experiments, aber es war nicht anders zu lösen als den Frauen zu erlauben, zumindest am Anfang noch, gelegentlich den Van zu verlassen. Je schneller sie fetter wurden und sich nur noch für den Nachschub an Nahrung interessierten und darüber völlig sämtliche sozialen Normen und auch die Abneigung gegeneinander, sowie die sehr beengte Situation vergaßen, desto empfänglicher würden sie für die alternative Lösung für die Toilettengänge werden. Spätestens dann würden sie das Fahrzeug überhaupt nicht mehr verlassen bis Finchs Traumprojekt beendet war.

Viel Verwirrung, einige Schocks aber zum Schluss doch stoische, entschlossene Gesichter, waren das Ergebnis der Einweisung in die Funktionen und Möglichkeiten des Vans gewesen, den die fünf für mindestens sechs weitere Monate ihr Zuhause nennen würden. Keine der fünf Damen machte noch im letzten Moment einen Rückzieher. Alle nahmen gemeinschaftlich das Medikament, welches ihre Gesundheit in erster Linie stabil halten sollte, verstauten das bisschen an Gepäck, das sie mitgebracht hatten, aber wohl nie wirklich brauchen würden, und stiegen auf den zugewiesenen Plätzen ein.

„Alles klar, los geht's!“, rief Abby Mason und schloss die Tür des Vans mit einem dumpfen Geräusch. Der Motor heulte auf und die fünf jungen Frauen im Fahrzeug sahen sich an, ihre Augen glänzten vor Erwartung. Auch ihre mehr oder weniger starke Abneigung füreinander würde nun von Neugier und Aufregung überflügelt. Man hätte diese „Hau Ruck“-Stimmung her von der Cheerleaderin Stacy auf der Rückbank erwarten können, aber die verhielt sich ungewohnt zurückhaltend und ernst.

„Wir machen das wirklich…“, murmelte Maya Lorantes mit ungläubiger Stimme. Sie strich mit den Händen über das Polster des Sitzes und sah sich die unzähligen Knöpfe der Spezialanfertigung an, ihre Handflächen bereits vor Vorfreude feucht.

„Ja, das machen wir!“, sagte Stacy Conroy mit hallender Stimme aus dem Fond, „Und wir werden es mit Stil machen!“ Endlich eine Meldung wie man sie von der Blondine erwarten würde.

Sofia de Luga beugte sich aus der mittleren Reihe vor, ihr langes, dunkles Haar schwang hin und her. „Und mit Stil meint sie, dass wir uns durch dieses Land fressen werden.“, neckte sie mit einem schelmischen Lächeln.

Ayo Hohito, die für gewöhnlich immer alles genau plante, überprüfte ein letztes Mal ihre Liste. Sie und Sofia hatten eine Karte und eine Liste mit Instruktionen ihrer Stopps von Fatty Finch bekommen.

„Wir beginnen an der Ostküste.“, verkündete sie mit fester Stimme. „Relativ offensichtlich, immerhin befinden wir uns gerade mit unserem Van dort.“, fügte sie hinzu und warf allen im Wagen einen etwas verächtlichen Blick zu. Vor allem Stacy, wurde von ihr mit einem Blick bedacht, als wäre sich die Asiatin nicht wirklich sicher das die Blondine überhaupt den Unterschied zwischen West und Ost kannte.

„Erster Halt: New York City. Wir müssen unbedingt in diese Pizzerien gehen.“, sagte Abby und fuhr mit den Händen verträumt über das Lenkrad. Neben ihr stellte Sofia bereits einen der vielen Bildschirme auf dem Armaturenbrett, der mit dem Navigationssystem verbunden war, auf ihr erstes Ziel ein.

„Wir werden in ALLE Pizzerien gehen, Süße.“, sagte Sofia und tippte weiter auf dem Display herum.

„Gehen, werden wir im Idealfall wohl eher nicht.“, warf Ayo ein und machte es sich mit ihren Speckpolstern auf dem Sitz etwas bequemer.

„Ihr habt hoffentlich nicht schon wieder vergessen, wobei es bei diesem Experiment geht, bevor wir überhaupt losgefahren sind.“, fügte sie zweifelnd hinzu.

„Prof. Finch hat selbst gesagt, dass es eine krasse Umgewöhnung sein wird und das wir, vor allem am Anfang, auch mal aus dem Van raussollen. Erst wenn wir uns durch die langen Fahrtstrecken daran gewöhnt haben, sollen wir anfangen zu versuchen solange es geht in dem Van zu bleiben.“, sagte Maya.

„Am besten starten wir einfach und schauen, wie es läuft. Entscheiden wir, was wir machen, wenn wir da sind.“, bot Sofia an und alle stimmten zu. Abby startete den Wagen und es ging für die fünf Frauen tatsächlich los.

Der Van rollte vom Parkplatz der Universität, auf die offene Straße. Der Wind aus den heruntergelassenen Fenstern zerzauste ihre Haare, als sie an Fahrt aufnahmen, und der Horizont erstreckte sich vor ihnen und versprach Abenteuer und Exzesse. Sie waren auf einer Mission, die zu gleichen Teilen absurd und faszinierend war, eine Reise, die ihre Grenzen und ihre Freundschaft oder Feindschaft auf die Probe stellen würde.

New York war schnell erreicht mit vielen kleinen Zwischenstopps für Toilettengänge und Nahrungsaufnahme. Ständig wurde ihnen von Finchs Mitarbeitern oder Angestellten von World Wide Pizza Lebensmittel an den Van gebracht, wenn sie einmal hielten. Praktisch jeder Fast Food Laden auf der Strecke wurde besucht, von denen es sich bei den meisten um Pizzerien handelten aber auch Unmengen an Burger, Burritos und Ähnlichem wurden von den fünf Frauen vernichtet. Das Medikament, welches sie brav jeden Tag einnahmen und vornehmlich für ihre anhaltend gute Gesundheit sorgen sollte, bewirkte bei allen eine enorme Appetitsteigerung, genauso wie Finch, Monroe und Dr. Rose geplant hatten. Jede freie Minute wurde von allen Damen, ganz gleich wie sie bisher dem Experiment gegenübergestanden hatten, zum Essen genutzt. Unterbrochen von Schlafen und gelegentlichem Verlassen des Wagens. Sowohl die Gänge zur Toilette als auch das Waschen und Duschen wurde von allen Beteiligten noch in mobilen Sanitäranlagen oder für die kurze Zeit von Finch gemieteten Hotelzimmern erledigt. Keiner der fünf Damen kam es bisher auch nur annährend in den Sinn die in ihre Sitze eingebauten Gerätschaften zu nutzen, oder sich während er Fahrt mit Tüchern und den kleinen Brausen zu duschen. Für Finch war dies allerdings nur eine Frage der Zeit. Schnell würde Essen den einzigen Sinn und Zweck in den Leben seiner Probandinnen darstellen und dann würden sie sich nicht mehr um das Verlassen des Vans oder Hygiene scheren. Hauptsache ihr Wanst blieb dann immer prall gefüllt.

Die ersten Tage waren ein Wirrwarr aus Pizzastücken, Fast Food, Milchshakes und Tankstellensnacks. Sie zeichneten ihren Fortschritt auf der Karte der Vereinigten Staaten mit klebrigen Fingerabdrücken und Fettflecken ein. Jede Mahlzeit war ein Wettbewerb, ein stilles Rennen, bei dem es darum ging, wer am meisten essen konnte, ohne sich zu übergeben. Das Gefühl zu Platzen war ihr ständiger Begleiter aber irgendwie fanden alle recht schnell Gefallen an diesem Lebensstil. Sie lachten und feuerten sich gegenseitig an, und die Kameradschaft im Van wurde mit jeder zurückgelegten Meile stärker. Ein unfassbarer Effekt, der weit schneller eintrat als die Psychologin des Projekts es prognostiziert hatte. Angesichts des Verhaltens der Frauen zueinander, selbst noch beim letzten Gespräch in Finchs Büro, war dies wirklich bemerkenswert.

Doch als aus Tagen Wochen wurden, ließ der Reiz des Neuen nach. Der einst geräumige Van fühlte sich jetzt beengt an und der Geruch von Fast Food war allgegenwärtig. Sie wurden müder und ihre Kleidung begann langsam enger zu werden. Dennoch machten sie weiter, angetrieben vom Nervenkitzel der Herausforderung und der Kameradschaft, die sich um ihr gemeinsames Ziel gebildet hatte. Immerhin hatte ihre Reise gerade erst begonnen.

Schließlich hielt der Van in einer winzigen Stadt im Mittleren Westen. Ein ordentlicher Teil der Reise war bereits geschafft und sie hatten sich erfolgreich durch Neuengland gearbeitet. Dabei waren ihre Mägen noch nicht geplatzt, auch wenn es sich beinahe jeden Tag der Fahrt so angefühlt hatte. Es war ein Ort, an dem die Gebäude aussahen, als hätten sie schon bessere Tage gesehen, und die Luft war dick vom Geruch von Frittieröl. Die Neonlichter von „Joe's Pizza Palace“ lockten sie wie der Ruf einer Sirene die unglücklichen Seeleute.

„Das ist es.“, sagte Maya mit leuchtenden Augen, „Dieser Laden ist als ganz besondere Station auf unserer Strecke vermerkt. Das muss ein Erfolg werden.“

Sie stiegen aus dem Van, streckten ihre Beine aus und bereiteten sich auf das Festmahl vor, das sie erwartete. Inzwischen hatte jede von ihnen einiges zugelegt, Bei jeder der jungen Frauen spannten die spärlichen Wechselklamotten bereits ordentlich, über den wachsenden Fettpolstern. Besonders Ayo, die als die dickste gestartet hatte, hing nun schon ein ordentlicher Wanst aus dem hautengen Shirt hervor und sackte vor ihre Schamregion. Allerdings war auch der Fettzuwachs der anderen nicht zu verachten. Maya und Sofia entwickelten prächtige Titten und die Speckrollen, welche sie über ihre zum Zerreißen gespannten Leggins wölbten, waren enorm. Klassische Muffintops von viel zu schnell verfetteten aber gänzlich unbedarften Damen. Selbst Stacy hatte den Versuch, trotz der hemmungslosen Fresserei und der geringen Bewegung, ihre schlanke Figur zu bewahren aufgegeben. Nun schwang ein fetter Hintern bei jedem Schritt der Blondine hin und her. Fettrollen wackelten, Bäuche schoben sich über die Hosenbünde und Brüste versuchten den eng gewordenen BHs zu entkommen.

Als sie sich dem Restaurant näherten, wurde der Geruch immer intensiver und ihre Mägen knurrten im Einklang. Sie ahnten nicht, dass dieser Stopp alles verändern würde, der Moment, in dem das Experiment, das sie begonnen hatten, eine entscheidende Wendung nehmen würde. Zumindest würde es sich für die fünf Frauen so anfühlen. Aus der Sicht von Fatty Finch verlief alles sogar besser als nach Plan und die zu erwartende nächste Phase des Projekts, wurde sogar früher als veranschlagt erreicht.


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